Erstellt am 12. August 2014, 10:28

von APA/Red

ÖBV-Herren in Außenseiterrolle. ÖBV-Teamchef Werner Sallomon und seine Burschen fühlen sich vor dem Schlager gegen Deutschland in der Basketball-EM-Qualifikation am Mittwoch (20.20 Uhr/live ORF Sport +) in der Außenseiterrolle wohl.

"Wir werden wie Luxemburg gegen uns in die Partie gehen. "Das "Spiel des Jahres" im Multiversum Schwechat ist gleichzeitig das 25. Aufeinandertreffen mit dem Nachbarn in der Länderspielgeschichte.

Deutschland sei - ebenso wie Sonntag-Gegner Polen - zu favorisieren, sagte Sallomon. Er betonte einmal mehr, dass er von seinem Team gegen die DBB-Auswahl ein konzentriertes Auftreten über 40 Minuten erwarte. Diesen Anspruch stellen freilich auch die ÖBV-Internationalen an sich selbst. "Gegen Deutschland ist es ein völlig anderes Spiel als gegen Luxemburg", meinte etwa Guard Thomas Klepeisz (Güssing Knights) und unterstrich: "Wir sind Außenseiter."

ÖBV-Präsident Karl Thaller, von der "Magerkost" nach der Pause gegen Luxemburg wenig angetan, fordert gar eine "Leistungsexplosion" von der Mannschaft. "Die werden wir brauchen, wenn wir gegen Deutschland gute Figur abgeben wollen."

Mehr als 2.000 Fans erwartet

Trotz des Heimvorteils der ÖBV-Herren lastet wohl mehr Druck auf den Schultern der Gäste. "In Österreich müssen wir besser spielen, wenn wir am Mittwoch gewinnen wollen", meinte Heiko Schaffartzik von Bayern München nach der 67:68-Niederlage in Polen laut DBB-Homepage.

Ein "Renner" ist das Duell allemal. Die heimischen Korbjäger dürfen laut Anfrage beim Kartenanbieter Ticketmaster mit der Unterstützung von mehr als 2.000 Fans rechnen.

Österreich wartet bereits seit 22. April 1977 auf einen Basketball-Sieg gegen Deutschland. Vor mehr als 37 Jahren gab es bei einem Turnier in Bremerhaven ein 92:76 zu feiern. Der letzte Erfolg in einem Bewerbspiel datiert gar vom 22. Mai 1969. Vor somit mehr als 45 Jahren hieß es in einer Partie der damaligen EM-Qualifikation in Saloniki am Ende 82:75 für Rot-Weiß-Rot.