Erstellt am 26. Juli 2014, 14:58

Österreich profitierte von EU-Solidaritätsfonds. Österreich hat vom EU-Solidaritätsfonds in hohem Maß profitiert

 Insgesamt 170,6 Mio. Euro wurden im Falle von Naturkatastrophen bisher ausgeschüttet, heißt es in der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der FPÖ durch das Finanzministerium. Dem gegenüber stehen Einzahlungen von insgesamt 84,3 Mio. Euro.

Am meisten Mittel - 134 Mio. Euro - flossen an Österreich 2002 nach der bundesweiten Flutkatastrophe, die auch Grund für die Einrichtung des Solidaritätsfonds war. Drei weitere Male wurde ausgeschüttet: 2005 flossen wurden anlässlich der Flut in Westösterreich noch einmal 14,8 Mio. Euro ausgeschüttet, bei jener im Kärntner Lavamünd 2012 waren es 200.000 Euro. Schäden durch die österreichweite Flut im vergangenen Jahr wurden von der EU mit 21,6 Mio. Euro mitgedeckt.

Der Solidaritätsfonds der Europäischen Union (EUSF) wurde geschaffen, um im Falle von großen Naturkatastrophen solidarische Hilfe leisten zu können. Seitdem wurde laut offizieller Website der Fonds in 56 Katastrophenfällen - von Überschwemmungen über Waldbrände und Erdbeben bis hin zu Stürmen und Dürren - in Anspruch genommen. Bisher wurden 23 verschiedene europäische Länder mit über 3.6 Milliarden Euro unterstützt.