Erstellt am 16. März 2016, 11:25

Österreich zählt zu den glücklichsten Ländern. Österreich zählt zu den glücklichsten Länder der Welt. Wie der "Weltglücksbericht" des Earth Institute der Columbia-Universität New York im Auftrag der UNO am Mittwoch zeigte, liegt Österreich auf Platz zwölf von 157 Ländern.

 |  NOEN, APA

Laut dem "World Happiness Report 2016" bedeutet das eine Verbesserung um einen Platz im Vergleich zum Vorjahr.

Die Forscher haben für den Glücksindex die 157 Länder auf Faktoren wie Einkommen, Lebenserwartung, soziales Netz und gefühlte Freiheit untersucht. Platz eins erreichte Dänemark, das der Schweiz den Rang ablief. Die Eidgenossen landeten auf Platz zwei, Island erreichte den dritten Platz.

Unter den Top Ten finden sich auch Norwegen, Finnland, Kanada, die Niederlande, Neuseeland und Australien, gefolgt von Schweden. Sie hatten es laut dpa auch im vergangenen Jahr alle unter die obersten zehn Plätze geschafft.

Auf den Plätzen elf bis 15 lagen die Länder Israel, eben Österreich, USA, Costa Rica und Puerto Rico. "Die Eigenberichte über Glück und Wohlergehen sollten auf der Agenda jedes Landes sein", sagte Jeffrey Sachs, Direktor des Earth Institute, zu dem in Rom vorgestellten Bericht.

Auf dem letzten Platz findet sich das ostafrikanische Burundi. Weiters auf den fünf letzen Plätzen landeten das zerrüttete Bürgerkriegsland Syrien, das gegen radikal-islamische Taliban kämpfende Afghanistan sowie die westafrikanischen Länder Togo und Benin. Nur fünf der Länder auf den letzten 30 Plätzen liegen nicht in Afrika, berichtete die dpa.

Am stärksten verbesserten sich im Vergleich zum Vorjahr Nicaragua und Sierra Leone, während sich die Lage in Griechenland, Ägypten und Saudi-Arabien mit Blick auf das Glück ihrer Bewohner am meisten verschlechterte. Einen großen Sprung machte auch Deutschland vom 26. auf den 16. Platz.

Der diesjährige Bericht stützt sich auf Daten aus den Jahren 2013 bis 2015. Bei den ersten beiden Ausgaben des Berichts 2012 und 2013 war jeweils Dänemark auf dem ersten Platz gelandet, vergangenes Jahr verdrängten die Schweizer die Dänen auf Platz drei.

Regierungen von fünf Ländern - Bhutan, Ecuador, Schottland, die Vereinigten Arabischen Emirate und Venezuela - haben bisher einen eigenen Ministerposten für die Frage des Glücks geschaffen.

Der am 20. März begangene "International Day of Happiness" soll die Bedeutung von Glück und Wohlbefinden als universelles menschliches Ziel bewusst machen. 2012 forderte die UNO-Generalversammlung die Mitgliedstaaten auf, die Bedeutung des Strebens nach Glück bei der Entwicklung besser zu erfassen und sich bei ihrer Politik davon leiten zu lassen.