Erstellt am 23. September 2014, 10:49

ÖTTV peilt bei EM wieder Medaillen an. Seit 1998 ist Österreichs Tischtennis-Elite nie mit leeren Händen von Europameisterschaften heimgekehrt. Zwölf kontinentale Titelkämpfe in Folge gab es jeweils zumindest eine Medaille für den rot-weiß-roten Verband (ÖTTV).

Von Mittwoch bis Sonntag bei der Lissaboner Team-EM ist die Serie deswegen gefährdet, da nur zwei Medaillensätze vergeben werden. Das Potenzial für Podestplätze ist aber da.

"Die Zielsetzung ist jeweils eine Medaille", stellte ÖTTV-Präsident Hans Friedinger auch unmissverständlich für Damen- und Herren-Konkurrenz klar. Für Österreichs Damen wäre es der erste Team-Podestplatz überhaupt, doch selbst Gruppengegner Deutschland zählt Liu Jia und Co. zu den stärksten Rivalen auf dem Weg zur Titelverteidigung. Die ÖTTV-Herren haben 2005 Silber geholt sowie 2002, 2008, 2009 und 2011 Bronze.

Auf Gold warten Robert Gardos und Kollegen also ebenfalls noch. Diesmal gilt es in der überaus starken Gruppe mit - dem allerdings personell geschwächten - Titelverteidiger Deutschland sowie der Gastgeber-Truppe Portugals jedoch ohnehin vorerst einmal, den Aufstieg in das Viertelfinale zu schaffen. Goldene unter den bisher 31 Medaillen bei bisher 32 EM-Turnieren gab es für Österreicher bisher fünf, zuletzt vor zwei Jahren für das Doppel Gardos/Daniel Habesohn.