Erstellt am 14. August 2016, 17:58

Fünf Tote bei schweren Überschwemmungen. Bei schweren Überschwemmungen auf den Philippinen sind in den vergangenen Tagen mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Wie Behörden und Rettungskräfte am Sonntag mitteilten, mussten bis zum Wochenende insgesamt mehr als 24.000 Menschen ihre Häuser verlassen und in Notunterkünfte in Schulen und Regierungsgebäude ziehen.

Überflutungen in der Hauptstadt Manila  |  APA/ag.

Dem nationalen Katastrophenschutz zufolge wurden am Samstag drei Bewohner der Hauptstadt Manila getötet, als Wände ihrer Häuser einstürzten. Bereits am Mittwoch ertrank demnach ein Mann, als er auf der zentralen Insel Panay einen Fluss überqueren wollte. In einem Kanal in Manila wurde zudem am Freitag eine Leiche entdeckt. Vor der Küste der Insel Marinduque wurde ein Fischer vermisst.

Vor allem der westliche Teil des Inselstaats wurde in den vergangenen Tagen von anhaltenden Regenfällen und Überschwemmungen beherrscht. Mehrere Inlandsflüge wurden gestrichen, in vielen Schulen wurde der Unterricht abgesagt.

Insgesamt wurden in den vergangenen Tagen die Häuser von mehr als 70.000 Menschen überschwemmt, die meisten Bewohner blieben aber an Ort und Stelle. Die Behörden riefen diejenigen Philippiner, die sich bereits in Notunterkünften aufhielten, dazu auf, bis zur Besserung des Wetters dort zu bleiben.