Erstellt am 03. September 2014, 17:06

von APA Red

Pkw-Explosion bleibt mysteriös. Die Explosion eines Pkw auf dem Autobahnparkplatz Voralpenkreuz in Sattledt (Bezirk Wels-Land) am Dienstag ist auch am Tag danach noch mysteriös geblieben.

Die Polizei konnte den bei dem Zwischenfall schwer verletzten 18-Jährigen aus Gmunden noch nicht befragen, wie sie mitteilte.

Drei geöffnete Gasflaschen gefunden

Bei der Untersuchung des Autowracks durch Brandsachverständige und Kriminalpolizisten wurden drei Gasflaschen im Fußraum der Rückbank gefunden, die laut Feuerwehr geöffnet waren. Drei weitere Gaskartuschen befanden sich am Beifahrersitz. Laut Brandsachverständigen handelte es sich um eine Flüssiggasexplosion.

Die Ermittlungen ergaben vorerst, dass der 18-Jährige einen Kaufvertrag für den Pkw bei einem Autohändler im Bezirk Vöcklabruck abgewickelt und dafür eine Anzahlung geleistet haben soll.

Auf Autobahnparkplatz abgestellter Wagen explodierte

Am vergangenen Freitag dürfte der 18-Jährige eine Probefahrt gemacht und das Fahrzeug offenbar nicht wie vereinbart zurückgebracht haben. Auf dem Wagen befanden sich deutsche Kennzeichentafeln, die als gestohlen gemeldet waren. Der Vater des Gmundners erstattete am Sonntag eine Vermisstenanzeige bei der Polizei.

Der 18-Jährige hatte am Dienstag gegen 10.30 Uhr den Pkw auf dem Autobahnparkplatz abgestellt und war ausgestiegen. Als er laut Zeugen wieder ins Fahrzeug zurück wollte, kam es zu der Explosion. Der Gmundner wurde durch die Wucht weggeschleudert.

Er erlitt schwere Verbrennungen. Der Notarzthubschrauber flog ihn in das Linzer Unfallkrankenhaus. Eine Einvernahme des jungen Mannes ist wegen seiner Verletzungen erst kommende Woche geplant.