Erstellt am 05. Juni 2015, 19:46

von APA/Red

Polizei fand Tatwaffe der Attacke auf Kinder bei Feldbach. Rund zwei Tage nach der Attacke auf Kinder bei Feldbach in der Südoststeiermark haben die Ermittler die Tatwaffe gefunden.

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Einen diesbezüglichen Bericht der "Kronen Zeitung" (Abendausgabe vom Freitag) bestätigte die Polizei. Demnach war der Morgenstern-ähnliche Gegenstand in einem Verschlag im Haus des auf der Flucht befindlichen Verdächtigen versteckt.

Bei der Waffe handle es sich um ein etwa 50 Zentimeter langes Eisenrohr, bei dem an einem Ende mit einem Klebeband eine Art Kugel geschaffen wurde, in der sich mehrere Nagelspitzen befinden würden. Es handle sich eindeutig um die Tatwaffe, denn es seien an ihr auch entsprechende Spuren gefunden worden, so die Polizei.

Der mutmaßliche Täter war am Freitagabend weiter auf der Flucht. Nicht bestätigen konnte ein Polizeisprecher, dass ein Ermittler ihn kurzfristig gesehen, seine Spur aber gleich wieder verloren habe.

Verdächtiger noch immer auf der Flucht

Der 51-jährige Mann – er soll in der Nachbarschaft als "Eigenbrötler" gegolten haben – soll am Mittwoch auf die Nachbarsmädchen losgegangen sein und einem der beiden schwerste Verletzungen zugefügt haben. Seine Schwester sowie die Mutter und einen anderen Nachbarn verletzte der Mann den Ermittlungen zufolge ebenfalls. Die Mutter erlitt Gesichts- und Schädelverletzungen und verlor einen Zahn.

Das fünfjährige Opfer konnte bisher nicht von der Polizei befragt werden, dafür begannen die Vernehmungen der anderen Nachbarn und der siebenjährigen Schwester. Der Verdächtige ist der Polizei bis zur Tat nicht negativ aufgefallen. Die Bevölkerung werde weiterhin gebeten, aufmerksam zu sein. Der Mann trägt auf der Flucht vermutlich ein weißes T-Shirt mit Kragen sowie eine grüne oder graue Hose. Er hat kurzes blondes bis braunes Haar, blaue Augen und ist etwa 1,75 Meter groß.

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