Erstellt am 23. Februar 2016, 00:30

Präsidentschafts-Kandidaten starten Unterschriftensammlungen. Die Hofburg-Bewerber starten am Dienstag ihre Unterschriftensammlungen: 6.000 Unterstützungserklärungen sind notwendig, um am 18. März einen Wahlvorschlag einreichen zu können und bei der Bundespräsidentenwahl am 24. April auf dem Stimmzettel zu stehen.

 |  NOEN, APA (Neubauer)

Neben Vertretern der etablierten Parteien versuchen es auch einige Privatpersonen.

Für die Präsidentschaftskandidaten einer Nationalratspartei dürfte es kein Problem sein, die 6.000 Unterschriften zu erreichen. Antreten wollen Rudolf Hundstorfer (SPÖ), Andreas Khol (ÖVP), Norbert Hofer (FPÖ) und Alexander Van der Bellen (Grüne). Schaffen dürfte diese Hürde auch die frühere OGH-Präsidentin Irmgard Griss. Zu Unterschriftensammelaktionen laden am Dienstag unter anderem auch Elfriede Awadalla und Richard Lugner.

Eine Unterstützungserklärung kann jeder Österreicher, der am Stichtag stimmberechtigt ist, abgeben. Damit die Unterschrift gültig ist, muss er aufs Gemeindeamt bzw. das Magistrat gehen. Dort wird bestätigt, dass er am 23. Februar wahlberechtigt war.