Erstellt am 03. Dezember 2014, 20:01

von APA/Red

Rätselhafter Hungertod von Hunden in "Gnadenhof". Bei einer Hausdurchsuchung in einem "Gnadenhof" im Bezirk Schärding in Oberösterreich ist ein rätselhafter Hungertod von 38 Hunden entdeckt worden.

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In dem von einer früher renommierten "Tierschützerin" gemieteten Gebäude wurden die teils skelettierten, teils mumifizierten Kadaver der Vierbeiner entdeckt - davor türmte sich aber das Futter. Das berichtete die "Kronen Zeitung" Mittwochabend.

Der Frau waren bereits im Juni vier Hunde abgenommen worden. Ohne Durchsuchungsbefehl ließ sie aber damals niemand ins Haus. Bei der nunmehrigen Behörden-Aktion waren auch ein Jurist, der Amtsarzt und eine Tierärztin wegen Verdachtslagen nach dem Tierschutz- und Hundehaltegesetz im Einsatz, bestätigte der Schärdinger Bezirkshauptmann Rudolf Greiner.

"Wir haben einen Antrag auf Sachwalterschaft gestellt, diese Frau ist krank", so Greiner. Wieso sie die Hunde verhungern ließ, ist vorerst unklar. Auch für die Pfotenhilfe Lochen, die sich um die im Juni geretteten Hunde gekümmert hat. Der Gnadenhof wurde sanitätspolizeilich gesperrt. Sieben Hunde und drei Schweine wurden lebend weggebracht.