Erstellt am 07. März 2016, 12:12

von APA/Red

Reform zum Kinderbetreuungsgeld noch nicht im Ministerrat. Die Reform zum Kinderbetreuungsgeld kann am Dienstag noch nicht den Ministerrat passieren, das teilte Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) am Rande einer Pressekonferenz auf Journalistenanfrage mit.

 |  NOEN, APA (Archiv)

 Ihre "Spiegelministerin" Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) sei krankheitsbedingt bei der Verhandlungsrunde am Montag verhindert, so Karmasin. Ob es beim Papa-Monat, nun Familienzeit genannt, zu einem Rechtsanspruch und einem arbeitsrechtlichen Schutz kommt, ließ Karmasin offen.

Dies hatte ja Frauenministerin Heinisch-Hosek vehement gefordert, die Wirtschaft jedoch abgelehnt. Sie wolle den Verhandlungen nicht vorgreifen und alle Varianten diskutieren, erklärte dazu die Familienministerin am Montag.

Karmasin zeigte sich jedoch überzeugt, dass der Väteranteil in der Kinderbetreuung durch die Kindergeldreform auch ohne Rechtsanspruch auf Familienzeit "massiv steigen" wird. Sie verwies hierzu auf "intensive Vorstudien", die einen sehr hohen Anteil ausweisen würden.

Das Projekt Kindergeldreform verzögert sich nun um ein paar Tage und werde voraussichtlich nächsten Dienstag in der Regierungssitzung beschlossen.