Erstellt am 01. November 2015, 10:44

von APA/Red

Rund 2.300 Personen in der Nacht in Spielfeld - Lage ruhig. Etwa 2.300 Flüchtlinge haben laut Polizei Sonntagfrüh in der Sammelstelle Spielfeld (Bezirk Leibnitz) in beheizten Zelten auf den Weitertransport gewartet.

Ruhige Nacht am Grenzübergang Spielfeld  |  NOEN, APA

Heeresbusse, zivile Busse und Sonderzüge sollten im Laufe des Tages für eine raschen Abtransport sorgen. Die Notquartiere in Graz und Feldkirchen waren laut Rotem Kreuz voll. Für Sonntag wurden weitere Tausende Menschen erwartet.

Bis Mitternacht wurden laut Polizeisprecher Fritz Grundnig Flüchtlinge von Spielfeld aus mit Bussen in Notquartiere gebracht. Die volle Belegung der Notquartiere im Euroshopping-Center in Graz-Webling mit rund 2.000 Personen und der Bellaflora-Halle in Feldkirchen mit 400 Menschen bestätigte Valentin Krause vom Roten Kreuz Steiermark..

Rund 1.200 Menschen können im Laufe des Tages mit insgesamt drei Sonderzügen der ÖBB von Graz aus weiterfahren. Sie bringen die Flüchtlinge nach Wels und Linz. 17 Busse des Bundesheeres und 80 zivile Busse sollen für den Weitertransport der Migranten von der slowenisch-steirischen Grenze sorgen.

In Bad Radkersburg (Bezirk Südoststeiermark) befanden sich in der Nacht keine Menschen, gegen 9.00 Uhr zählte man jedoch wieder rund 650 Flüchtlinge. Auch hier wird in den kommenden Stunden mit weiteren Flüchtlingen gerechnet.