Erstellt am 31. August 2014, 20:59

von APA Red

Salzburg räumte bei Bruno-Gala ab. FC Red Bull Salzburg ist am Sonntagabend im Wiener Rathaus der große Gewinner der 18. Bruno-Gala gewesen.

Der österreichische Fußball-Double-Sieger wurde als Mannschaft der Saison ausgezeichnet und stellte zudem u.a. mit Kevin Kampl den Spieler, mit Peter Gulacsi den Tormann und mit Roger Schmidt den Trainer des Spieljahres 2013/14.

Gulacsi: "Wir müssen nach vorne schauen"

Die Salzburger sahen die Trophäenflut als kleines Trostpflaster für die verkorkste vergangene Woche, in der ja gegen Malmö FF einmal mehr der Traum von der Champions-League-Teilnahme geplatzt war.

"Wir müssen nach vorne schauen. In der Europa League warten ebenfalls attraktive Aufgaben wie etwa gegen Celtic Glasgow", erklärte Gulacsi. "Jetzt wollen wir wieder die Europa League rocken", sagte Stefan Ilsanker, der Aufsteiger der Saison.

Neben dem mittlerweile in die deutsche Bundesliga zu Bayer Leverkusen abgewanderten Schmidt wollte auch ÖFB-Superstar David Alaba seine Trophäe in Wien persönlich entgegen nehmen.

Der Akteur des deutschen Double-Siegers Bayern München wurde zum besten Legionär gewählt, musste jedoch sein Kommen aufgrund von Verpflichtungen mit den Bayern kurzfristig absagen. Um 16.00 Uhr war Alaba zu einem Vier-Augen-Gespräch bei Trainer Pep Guardiola geladen.

Video-Dankesworte vom Bayern-Star

Alaba übermittelte jedoch per Video Dankesworte zu den rund 400 Gästen ins Wiener Rathaus, wo Papa George stellvertretend für ihn den Pokal entgegennahm.

"Diese Auszeichnung motiviert und freut mich sehr, vielen Dank an die VdF für die Ehrung und meine Kollegen, die mich gewählt haben", meinte Alaba, der sich ab Montag mit dem ÖFB-Team auf den EM-Qualifikations-Auftakt am 8. September in Wien gegen Schweden vorbereitet.

Die Verleihung des Brunos erfolgt im Gedenken an den 1994 verstorbenen ÖFB-Nationalspieler Bruno Pezzey. Wahlberechtigt sind die heimischen Bundesligaspieler. Kurioserweise hat im Jahr 2014 ausgerechnet der große Gewinner Salzburg als einziger der 20 Bundesligisten seine Stimmen nicht abgegeben.