Erstellt am 27. November 2014, 15:07

Salzburger auf offener Straße niedergestochen. Am Donnerstag in der Früh ist ein 62-Jähriger in der Stadt Salzburg bei einer Bushaltestelle anscheinend völlig ohne Grund niedergestochen worden.

Er erlitt eine sehr tiefe Wunde und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der mutmaßliche Täter, ein 50-jähriger flüchtiger Bekannter des Opfers, wurde noch nicht gefasst. Er ist laut Polizei für seine Gewaltbereitschaft amtsbekannt.

Der 62-Jährige hatte gemeinsam mit einem Bekannten in der Schallmooser Hauptstraße bei der Haltestelle Hofwirt auf den O-Bus gewartet. Dort kam dann der 50-Jährige vorbei, den der Mann flüchtig kennt. Die Männer wechselten einige Worte. Plötzlich stach der 50-Jährige ohne jede Vorwarnung oder Drohung zu und versetzte dem Wartenden eine tiefe Stichwunde im Hüftbereich. Das Opfer bemerkte die Verletzung anfangs nicht und stieg noch in den Bus ein. Erst im Fahrzeug spürte und sah er die Verletzung.

Der mutmaßliche Täter war inzwischen weitergegangen, sagte Polizei-Sprecherin Irene Stauffer. Der Mann selbst und auch dessen Wohnort seien aber bekannt. Auch eine Zeugin habe ihn identifiziert. Bis Mittag hatte die Polizei den 50-Jährigen aber noch nicht angetroffen. Laut Stauffer ist er schon wiederholt als Gewalttäter in Erscheinung getreten. Das Opfer dürfte eine schwere Verletzung erlitten haben, Lebensgefahr besteht ihren Angaben zufolge aber nicht.