Erstellt am 23. April 2015, 22:46

Halbzeit beim Sailing World Cup. Österreichs Olympia-Asse lassen ihr Können auch am zweiten Segeltag vor Hyeres nur phasenweise aufblitzen und müssen sich steigern, um den Einzug ins Medal-Race zu realisieren. Abgerechnet wird am Sonntag.

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Bei deutlich besseren Segelverhältnissen konnte am zweiten Tag des ISAF Sailing World Cups an der französischen Rivera das Programm wunschgemäß abgespult werden.

Heimische Boote blieben hinter Erwartungen zurück 

Die heimischen Boote hatten abermals starke Momente, bleiben in Summe aber hinter den Erwartungen zurück. Nico Delle Karth und Niko Resch, nach dem ersten Tag noch auf Rang drei platziert, sind heute in allen drei Durchgänge weit von der Ideallinie entfernt und fallen auf Zwischenrang 17 zurück. Bremsanker war ein falsches Set up und fehlender Bootsspeed, hinzu kamen Schwächen beim Start.
 
Thomas Zajac und Tanja Frank, deren Protest gegen die gestrige Frühstart-Disqualifikation positiv behandelt wurde, kamen heute in den Genuss von vier Wettfahrten. Nach den Rängen 13, 18 und 19 verzeichnet das heimische Nacra17-Duo mit Rang vier einen versöhnlichen Tagesabschluss, damit rangieren die beiden zur Halbzeit auf Platz 17.

Schmid und Reichstädter erreichen Platz 3

Die 470er-Herren Matthias Schmid und Florian Reichstädter starten mit Rang 20 verhalten in den Tag, fahren anschließend mit Platz drei aber ebenfalls ein erste Erfolgserlebnis vor Ort ein und verbessern sich damit im Zwischenranking um 13 Positionen (21.). David Bargehr und Lukas Mähr liegen nach vier Wettfahrten auf Platz 26.
 
Ein erstes Ausrufezeichen gelingt auch Laura Schöfegger und Elsa Lovrek, die heimischen 49er FX-Damen lassen in der insgesamt vierten Wettfahrt mit Rang sieben aufhorchen. Im Zwischenklassement liegt das Duo auf Platz 30, Luschan/Schimak folgen auf Platz 37. Die Teilnehmer der paralympischen 2.4mR-Klasse absolvieren heute zwei weitere Wettfahrten, Sven Reiger kommt auf die Plätze neun und zwölf.