Erstellt am 23. Januar 2016, 17:50

Sieg und Niederlage für Österreichs Bundesliga-Trainer. Für Österreichs Trainer in der deutschen Bundesliga hat es am Samstag einen Sieg und eine Niederlage gegeben.

 |  NOEN, APA (dpa)

Der von Ralph Hasenhüttl betreute FC Ingolstadt startete mit einem 1:0-Heimsieg über Mainz in die Rückrunde, der von Peter Stöger gecoachte 1. FC Köln kassierte ein 1:3 gegen den VfB Stuttgart. Im Abstiegskampf kam Darmstadt zu einem 2:1-Sieg beim nunmehrigen Tabellenletzten Hannover.

Hoffenheim schob sich indes dank eines Heim-1:1 gegen Bayer Leverkusen an den Niedersachsen vorbei. Der Tabellendritte Hertha BSC erreichte vor eigenem Publikum nur ein 0:0 gegen Augsburg.

Den entscheidenden Treffer für Ingolstadt gegen Mainz erzielte Moritz Hartmann in der 41. Minute aus einem Elfmeter. Die auf Rang zehn vorgerückten "Schanzer" (mit Goalie Ramazan Özcan, aber ohne den rekonvaleszenten Markus Suttner und den nicht in den Kader nominierten Lukas Hinterseer) bejubelten damit ihr erst zwölftes Saisontor - gleichzeitig das sechste aus einer Standardsituation. Bei den Verlierern spielte Julian Baumgartlinger durch. Karim Onisiwo fehlte, weil die Freigabe für den Ex-Mattersburger nach wie vor ausständig ist.

In Köln begann die Partie ganz nach dem Geschmack der Gastgeber: Anthony Modeste stellte in der 19. Minute aus einem Elfmeter auf 1:0. Dann aber drehten Daniel Didavi (36.) per Abstauber, Timo Werner mit einem Kopfball (51.) und Christian Gentner (3.) die Partie zugunsten der Schwaben, bei denen der rekonvaleszente Martin Harnik nicht im Kader stand. Florian Klein dürfte seinen Stammplatz an den im Winter geholten Kevin Großkreutz verloren haben. Der österreichische Teamspieler wurde erst in der 87. Minute eingewechselt.

Sein Konkurrent für die ÖFB-Position rechts in der Viererkette, György Garics, spielte beim 2:1-Auswärtssieg der Darmstädter in Hannover durch. Die Hausherren gingen beim Debüt von Neo-Coach Thomas Schaaf zwar durch ihren portugiesischen Neuzugang Hugo Almeida in Führung (10.), doch Sandro Wagner gelang mit einem Doppelpack (31., 48.) die Wende.