Erstellt am 09. September 2014, 10:33

Siege für Russland und Montenegro. Russland und Montenegro sind am Montag in der Österreich-Gruppe G mit den erwarteten Favoritensiegen in die Fußball-EM-Qualifikation gestartet.

Die Montenegriner kamen in Podgorica zu einem 2:0 über Moldawien, die Russen setzten sich in Chimki gegen Liechtenstein mit 4:0 durch und lieferten dabei eine Leistung ab, die Teamchef Fabio Capello zufriedenstellte.

"Es war ein gutes Spiel von uns, ich habe viel Positives gesehen. Leider haben wir nicht alle unsere Chancen verwertet", erklärte der Italiener. Für den ersten Tabellenführer geht es am 9. Oktober in Solna gegen Schweden weiter. "Wir wissen, dass dieses Match um einiges schwieriger wird. Die Schweden sind auf einem völlig anderen Level als Liechtenstein", betonte Mittelfeldspieler Denis Gluschakow.

Trotz der klaren Niederlage war Liechtensteins Teamchef Rene Pauritsch alles andere als unglücklich. "Die Russen hatten alle Stars auf dem Feld, trotzdem haben sie unsere Hilfe gebraucht, um die ersten zwei Tore zu erzielen", sagte der Steirer mit Hinweis auf die beiden Eigentore seiner Mannschaft. "Der Spielverlauf war sehr unglücklich für uns."

Seiner Auswahl aus dem Fürstentum sprach Pauritsch ein Pauschallob aus. "In der ersten Hälfte waren wir kämpferisch und taktisch sehr gut und hatten einige Konterchancen. Wenn das Glück auf unserer Seite gewesen wäre, wäre vielleicht der eine oder andere Schuss ins Tor gegangen", meinte der 50-Jährige, der es am 27. März 2015 in Vaduz erstmals mit dem ÖFB-Team zu tun bekommt.

Moldawien chancenlos

Der nächste österreichische Gegner Moldawien war beim 0:2 in Montenegro chancenlos - und das, obwohl die Gastgeber ihren Top-Star vorgeben mussten. Stürmer Stevan Jovetic von Manchester City fehlte wegen einer Muskelverletzung, könnte dem englischen Meister im Premier-League-Schlager am Samstag bei Arsenal aber schon wieder zur Verfügung stehen.

David Alaba und Co. treten am 9. Oktober in Chisinau gegen Moldawien an, drei Tage später steigt in Wien das Duell mit den Montenegrinern, für die Ex-Rapidler Branko Boskovic am Montag im Happel-Stadion spionierte.