Erstellt am 15. Januar 2015, 16:22

von APA Red

Ramberger erreichte WM-Finale. Maria Ramberger schaffte die Qualifikation für das WM-Finale am Kreischberg.

Maria Ramberger (AUT) in Aktion wäŠhrend der Snowboardcross-Qualifikation der Damen im Rahmen der Freestyle- und Snowboard-WM am Kreischberg.  |  NOEN, BARBARA GINDL (APA)
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Die Klosterneuburgerin hat sich am Donnerstag mit der 13-besten Zeit als einzige Österreicherin für das Snowboard-Cross-Finale bei den Weltmeisterschaften am Kreischberg qualifiziert. Susanne Moll schrammte als 17. knapp am 16er-Finale vorbei, Debütantin Katharina Neussner wurde 27. unter 30 Teilnehmerinnen. Das Finale geht am Freitag (ab 11.45 Uhr) in Szene.

Ramberger lag im ersten Teil der Qualifikation an der zehnten Stelle, nur die besten Acht zogen direkt in das Finale ein, die 28-jährige WM-Achte von Stoneham 2013 hatte damit eine gute Ausgangsposition. Ein Sturz im zweiten Versuch hatte keine Auswirkungen, sie überstand ihn zudem unbeschadet.

"Ich habe mir nicht wehgetan, es war harmlos. Ich habe ein bissl im Gesicht und ein bissl am Bauch gleichmäßig schön eine Watschn gekriegt", sagteRamberger. "Ich habe mir schon gedacht, dass ich mit der Zeit aus dem ersten weiterkomme. Ich wollte trotzdem noch einmal Vollgas geben, aber es war ziemlich dunkel, ich bin bei einer Bodenwelle liegengeblieben. Aber bis zum Sturz war das definitiv der schnellste Lauf der ganzen Tage. Ich bin ziemlich zufrieden damit."

"Gebe jetzt im Europacup Vollgas"

Um 18/100 Sekunden die Finalteilnahme verpasst hat Moll. "Ein bisserl habe ich noch zittern dürfen, ich bin auf dem Schleudersitz gehockt, aber leider ist es sich nicht ausgegangen. "Es war aber sowieso nicht so mein Lauf, von dem her kann ich ein bisschen besser damit leben. Breitere Läufe taugen mir mehr", meinte die Vorarlbergerin.

Erfahrung gesammelt hat Debütantin Neussner aus Niederösterreich, auch sie überstand einen Sturz im zweiten Lauf unverletzt. "Mit dem ersten Lauf war ich ganz zufrieden, es war sicher noch überall was zum Ausbessern. Im zweiten hatte ich einen blöden Fehler, aber das passiert. Ich fahre jetzt zum Europacup und da gebe ich Vollgas."

Qualifikationsschnellste war die tschechische Sotschi-Olympiasiegerin Eva Samkova vor ihrer "Vize" Dominique Maltais aus Kanada.