Erstellt am 14. Mai 2016, 04:00

Song-Contest-Finale: Daumen drücken für Zoe!. Am Samstagabend geht in Schwedens Hauptstadt Stockholm das Finale des 61. Eurovision Song Contest über die Bühne.

Zoe tritt für Österreich an  |  NOEN, APA (ORF)

26 Nationen kämpfen in der Globe Arena um den Titel des ESC 2016. Für Österreich hat sich Zoe mit ihrem Lied "Loin d'ici" qualifiziert. Geht man nach den Wettquoten, ist für die 19-jährige Wienerin ein Platz in den Top Ten durchaus möglich.

Zugleich präsentiert sich das Favoritenfeld auf den Sieg breit gestreut wie selten beim größten Musikwettbewerb der Welt. Sowohl den Kandidaten aus Russland, der Ukraine, Frankreich, Australien aber auch Schweden werden Siegchancen eingeräumt - mögliche Außenseitersiege nicht ganz ausgeschlossen. Gegen Mitternacht soll der Sieger feststehen.

Wettbüros prognostizieren spannendes Rennen beim ESC

Behalten die Zocker dieser Welt Recht, wird das Finale des Eurovision Song Contest 2016 spannend wie selten - zumindest die Frage, wer den größten Musikbewerb der Welt gewinnt. Auch wenige Stunden vor Start der Endrunde um 21 Uhr in der Stockholmer Globe Arena schafft es kein Land, sich substanziell von der Konkurrenz abzusetzen. Und Österreichs Kandidatin Zoe liegt mit Platz 11 in Griffweite zu den Top Ten. Und dass sie bei diesem Zug noch den einen oder anderen Konkurrenten aus dem Weg räumt, ist durchaus möglich.

Auf Platz 1 bei 23 Buchmachern findet sich stabil seit längerem der Russe Sergey Lazarev, der bei seiner Nummer "You Are The Only One" zweifelsohne die aufwendigste Bühnenchoreografie hinlegt. Dicht dahinter folgen allerdings Dami Im aus Australien mit ihrer klassischen ESC-Ballade "Sound Of Silence" und die Ukrainerin Jamala mit ihrer politischen Nummer "1944".

Hinter dieser führenden Dreiergruppe folgen mit etwas Abstand, aber durchaus mit Zug zum Ziel der charmante Amir aus Frankreich auf Platz 4 und der junge Frans aus Schweden mit seiner reduzierten Popnummer "If I Were Sorry". Auf den Plätzen 6 und 7 bildet sich dann wiederum mit etwas Respektabstand eine zweite Zweiergruppe um die Armenierin Iveta Mukuchyan und die Malteserin Ira Losco.