Erstellt am 18. Februar 2015, 12:19

von APA/Red

Mädchen durch Messerstich verletzt. Am St. Pöltener Bahnhof kam es zu einer Auseinandersetzung unter Jugendlichen.

 |  NOEN, NÖN
In St. Pölten ist Mittwoch früh ein Mädchen durch einen Messerstich verletzt worden. Laut Michaela Obenaus, Sprecherin der Staatsanwaltschaft, waren zwei Jugendliche in eine Auseinandersetzung auf dem Bahnhofsgelände verwickelt. Dem Vernehmen nach ist die Verdächtige ebenfalls weiblich. Sie war vorerst flüchtig.

Es sei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der absichtlichen schweren Körperverletzung eingeleitet worden. Eine Festnahme sei vorerst nicht erfolgt, sagte Obenaus.

Zeugenaussagen zufolge dürfte dem Vorfall ein Streit vorausgegangen sein, berichtete der ORF Niederösterreich. Das Opfer sei ins Krankenhaus transportiert werden. Vorerst nicht bekannt war, ob nur die flüchtige Verdächtige ein Messer bei sich hatte.

Der Bahnhof St. Pölten gilt seit 1. Februar übrigens als Schutzzone nach dem Sicherheitspolizeigesetz (§ 36a SPG). Die Polizei hat damit die Möglichkeit, auffällige Personen des Geländes zu verweisen bzw. ein Betretungsverbot auszusprechen.