Erstellt am 15. Juli 2015, 11:18

von APA Red

Suchaktion nach Wanderer und Tochter. Eine Suchaktion am obersteirischen Hochschwab haben am Dienstagnachmittag ein Wanderer aus Graz und seine 16-jährige Tochter ausgelöst.

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Noch während rund 30 Mann auf der Suche waren, trafen die Vermissten am Ausgangspunkt im Tal ein. Laut Bergrettung hatten sie - anders als mit ihren Kollegen vereinbart - auf halber Strecke wieder den Weg ins Tal angetreten.

Der Alarm bei der Bergrettung im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag wurde von dem Wanderkollegen ausgelöst, der Dienstagmittag mit seiner Tochter, dem Grazer und dessen 16-jähriger Tochter den Hochschwabgipfel angepeilt hatte. Gegen 14.30 Uhr hatte sich die Wandergruppe getrennt: Der bergkundigere Vater ging mit seiner Tochter voran und wollte am Schiestlhaus auf die langsamer vorankommenden Freunde warten. Als die beiden jedoch nach sechs Stunden noch immer nicht in dem Schutzhaus angelangt waren, alarmierte er gegen 20.30 Uhr die Bergrettung, auch ein Hubschrauber des Innenministeriums wurde angefordert.

Während die Bergretter aus Aflenz, Thörl und Turnau noch bei der Suche waren, trafen der vermisste Vater und seine Tochter gegen 22 Uhr an ihrem Ausgangspunkt im Tal ein. Sie hatten sich am späten Nachmittag aufgrund des einsetzenden Nebels und der zunehmenden Erschöpfung entschieden, nicht weiter zum Gipfel, sondern über eine neue Route ins Tal zurückzukehren. Dabei wählten sie eine längere aber ungefährlichere Route. Ihre Bergkollegen konnten sie nicht informieren, da das Mobiltelefon des Grazers keinen Empfang hatte, schilderte Markus Petz von der Bergrettung Thörl.