Erstellt am 25. Juli 2016, 10:01

von APA Red

Mehrere Personen durch Muren eingeschlossen. Unwetter haben vergangene Nacht in Teilen Österreichs zahlreiche Murenabgänge verursacht. In der Steiermark und in Vorarlberg wurden durch die Schlammlawinen mehrere Personen eingeschlossen, sie konnten aber mittlerweile alle durch Polizei und Feuerwehr gerettet werden.

Symbolbild  |  APA (BFV MURAU/HORN)

In Vorarlberg war das hintere Großwalsertal betroffen, in der Steiermark der Bezirk Bruck-Mürzzuschlag.

Seitens der Polizei hieß es Montagfrüh, dass sechs Muren abgegangen waren und die L104, die Breitenauerstraße, vorerst gesperrt bleibt. Ein Geologe soll sich am Montag per Hubschrauber einen Überblick über die Lage verschaffen. Für den Verkehr wurden Umleitungen eingerichtet.

Die Feuerwehr teilte noch in den Nachtstunden mit, dass die Landesstraße sowie die Gleise der Betriebsbahn zum Werk der Veitsch Radex zum Teil meterhoch verschüttet waren. Breitenau am Hochlantsch war für mehrere Stunden ohne Strom. Während der Rettung ist es laut den Einsatzkräften immer wieder zur Murenabgängen und gefährlichen Situationen gekommen.

Durch ein heftiges Gewitter im hinteren Großwalsertal (Bezirk Bludenz) sind am Sonntagabend mehrere Muren abgegangen, die zusammen mit Hochwasser führenden Bächen die Verbindung zwischen Buchboden und Metzgertobelalpe verlegten. Drei eingeschlossene Personen mussten mit dem Polizeihubschrauber geborgen werden.

Der Mann und zwei Frauen wurden unverletzt in die Gemeinde Sonntag geflogen. Sie waren zwischen zwei Muren eingeschlossen, eine Bergung auf dem Landweg war nach Polizeiinformationen nicht möglich gewesen. Durch das Unwetter wurden weder Personen verletzt noch Fahrzeuge beschädigt. Der Güterweg blieb wegen Aufräumarbeiten bis Montag gesperrt.