Erstellt am 18. April 2014, 11:51

Stöger kann mit Köln am Montag Aufstieg fixieren. Köln liegt zu Ostern in Aufstiegseuphorie. Der 1. FC Köln kann am Ostermontag (20.15) mit einem Sieg im Heimspiel gegen den VfL Bochum vorzeitig die Rückkehr in die erste deutsche Fußball-Bundesliga perfekt machen.

"Wir freuen uns auf das Spiel und die Möglichkeit, im eigenen Stadion den Aufstieg zu fixieren", erklärte der österreichische Köln-Trainer Peter Stöger.

Stöger hat mit den Kölnern eine komfortable Situation erspielt. Die "Geißböcke" sind seit 9. Februar in zehn Liga-Spielen ungeschlagen, haben zuletzt vier Siege in Folge gefeiert und vier Runden vor Schluss acht Punkte Vorsprung auf Greuther Fürth und neun auf Paderborn. Die beiden Verfolger treffen am Sonntag aufeinander.

49.000 Zuschauer werden zur erhofften Meisterparty im RheinEnergieStadion erwartet. Stöger ist zuversichtlich, dass die Fans nicht mehr lange mit dem Feiern warten müssen. "Wir möchten wie immer die drei Punkte mitnehmen. Niemand ist nachlässig, die Jungs brennen darauf gegen Bochum zu gewinnen. Wenn wir es schaffen, ist es eine riesige Freude für den gesamten Club", meinte der Wiener. Wieder mit dabei ist auch Österreichs Teamverteidiger Kevin Wimmer, der wegen eines Muskelfaserrisses zwei Wochen pausieren musste.

Der Verein appellierte an die Stadionbesucher, in der Stunde des Triumphs nicht den Innenraum zu stürmen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hatte den 1. FC Köln erst kürzlich wegen der Vorfälle rund um Spiele des Clubs zu einer Geldstrafe sowie einem drohenden Zuschauer-Teilausschluss verurteilt. Da der Teilausschluss auf Bewährung ausgesetzt sei, "bitten wir alle Stadionbesucher, von einem Betreten des Innenraums dringend abzusehen".

Köln ist in der Saison 2011/12 abgestiegen und hat in der vergangenen Saison als Tabellen-Fünfter den Relegationsplatz um vier Punkte verfehlt. Trainer Holger Stanislawski trat daraufhin zurück, nach längeren Verhandlungen holte Köln danach von der Wiener Austria deren Meistermacher Stöger.