Erstellt am 13. August 2015, 10:41

von APA Red

Sturm nach 2:0 gegen den WAC bereit für Rapid. Sturm Graz hat sich mit einem 2:0-Sieg beim WAC auf Platz zwei der Fußball-Bundesliga vorgeschoben.

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Im nächsten Match am Sonntag kommt es nun zum großen Schlager gegen Tabellenführer Rapid, der nach dem 5:2-Triumph im Wiener Derby bei der Austria beim Punktemaximum von zwölf Zählern hält. "Rapid ist derzeit sehr stark, aber wir werden sicher unsere Chancen haben", glaubt Sturm-Coach Franco Foda.

Auch sein Kapitän Michael Madl richtete bereits unmittelbar nach dem WAC-Match den Fokus auf das Heimspiel gegen die Hütteldorfer. "In den ersten beiden Partien hat es noch nicht so gepasst, aber jetzt sind wir richtig in Tritt gekommen, jetzt kann Rapid kommen", meinte der Verteidiger. Nach den ersten beiden 1:1-Heimremis gegen die Admira, die nun nach vier Runden ebenfalls noch ungeschlagen und punktegleich mit den Grazern ist, und Grödig feierte Sturm zuletzt mit dem 1:0 in Altach und dem 2:0 am Mittwochabend in Wolfsberg zwei Auswärtserfolge.

"Der Saisonstart ist gut"

"Der Saisonstart ist gut, nicht mehr und nicht weniger. Wir sind nach den beiden Remis ruhig geblieben, genauso werden wir es nach den beiden Siegen sein", sagte Foda gewohnt nüchtern. Gleichzeitig sprach der 49-jährige Deutsche von einem "extrem wichtigen Sieg" gegen den WAC. Vor allem im Hinblick auf das Rapid-Match, das wohl wie schon zuletzt am 3. Mai beim 2:2 in einer mit 15.300 Zuschauern ausverkauften UPC-Arena stattfinden dürfte.

Vor dieser Kulisse will vor allem der immer besser in Form kommende Donis Avdijaj, der das 2:0 gegen den WAC erzielte, glänzen. "Wir haben viel Aufwand betrieben in den letzten Wochen und sind sehr froh, diesen Aufschwung vom Spiel gegen Altach hier nach Wolfsberg mitgenommen zu haben. Wir sind jetzt positiv gestartet und wollen am Sonntag gegen Rapid gewinnen. Wir sind zu 100 Prozent bereit, Rapid kann sich auf etwas gefasst machen", betonte der Leihspieler von Schalke 04, der am 25. August seinen 19. Geburtstag feiert.

Auch Madl freute sich über den jüngsten Aufwärtstrend nach dem Ausscheiden in der dritten Europa-League-Quali-Runde. "Es war eine sehr gute Leistung von uns, vor allem in der ersten Hälfte haben wir uns ein großes Chancenplus erspielt. Leider haben wir nicht noch mehr Tore erzielt, aber wenn man 2:0 gewinnt, kann man das verkraften", gab der 27-Jährige zu Protokoll. Gegen Rapid müsse man aber effizienter sein. Auch Foda stellte diesbezüglich klar: "Es gibt noch viel zu verbessern."