Erstellt am 10. Juni 2015, 10:55

von APA/Red

Unwetter in der Südsteiermark glimpflich verlaufen. Die Steiermark ist bei den Unwettern am Dienstagabend relativ glimpflich davongekommen, Schäden durch Hagel und überflutete Keller entstanden vor allem nördlich und südlich der Landeshauptstadt Graz, wie die Feuerwehren am Mittwoch mitteilten.

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Der weststeirische Bezirk Deutschlandsberg blieb größtenteils verschont, einige überflutete Straßen gab es in der Obersteiermark.

Die meisten Einsätze innerhalb kurzer Zeit galt es am Abend in der Gemeinde Gratwein-Straßengel aufgrund von Starkregen und Hagel zu absolvieren.

Die Feuerwehren von Judendorf-Straßengel, Gratwein, Eisbach-Rein und St. Oswald bei Plankenwarth rückten mit 60 Mann und 15 Fahrzeugen zu rund 50 Schadstellen im Ortsgebiet aus. Zahlreiche Keller, Tiefgaragen und Eisenbahnunterführungen wurden überflutet und mussten ausgepumpt werden.

Im Bezirk Deutschlandsberg wurden kleinräumige Überflutungen bzw. überschwemmte Keller in den Gemeinden Groß St. Florian und St. Martin gemeldet. Am weststeirischen Gaberl (Bezirk Voitsberg) stürzte ein Pkw während eines Gewittersturms von der Bundesstraße, knapp unterhalb der Passhöhe.

Das Auto schlitterte rund 15 Meter den Abhang hinunter und kam seitlich auf der Fahrerseite zum Stillstand. Noch bevor die Feuerwehren Kleinlobming, Knittelfeld und Salla eintrafen, hatte ein anderer Verkehrsteilnehmer den Fahrer bereits aus dem Wagen befreit. Der Pkw wurde mit einer Seilwinde den Abhang hinaufgezogen und mittels Kran wieder auf die Straße gehoben.

In Mellach (Bezirk Graz-Umgebung) und in Schlossberg im Bezirk Leibnitz wurden zwei Frauen vorsichtshalber ins Krankenhaus eingeliefert, weil in ihrer Nähe Blitze eingeschlagen hatten. In Unterpremstätten, Lieboch, Zettling und Hitzendorf südlich und westlich von Graz waren durch den Sturm etliche Bäume umgestürzt und hatten Straßen blockiert.