Erstellt am 23. August 2016, 01:30

von APA Red

Strafen für Rumpold und Hochegger werden festgesetzt. Für den Ex-FPÖ-Bundesgeschäftsführer und späteren blauen Werber Gernot Rumpold und den Ex-Lobbyisten Peter Hochegger wird es ernst.

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Sie werden am Dienstag im Wiener Straflandesgericht erfahren, ob es in den sie betreffenden Telekom-Verfahren bei den Strafen vom Sommer 2013 bleibt. Hochegger wird zu seinem Termin in Handschellen erscheinen - er befindet sich wegen Fluchtgefahr in U-Haft.

Rumpold war im August 2013 im sogenannten Telekom III-Verfahren zu drei Jahren unbedingt verurteilt worden, Hochegger fasste ein paar Wochen später im Telekom IV-Verfahren zweieinhalb Jahre unbedingt aus. Beide Schuldsprüche sind rechtskräftig, offen sind nach einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofs (OGH) nur mehr die Strafen.

In beiden Fällen war es um Zahlungsflüsse der Telekom Austria (TA) für vorgetäuschte, in Wahrheit nicht erbrachte Leistungen gegangen, von denen die FPÖ bzw. das BZÖ profitierten. Hochegger wurde am vergangenem Mittwoch in U-Haft genommen, nachdem er zu seinem ursprünglichen Verhandlungstermin aufgrund eines angeblichen psychischen Zusammenbruchs nicht erschienen war. Eine psychiatrische Sachverständige, die ihn am Freitag in der Justizanstalt Josefstadt untersucht hat, wird nun beim "Ersatztermin" anwesend sein und beurteilen, ob Hochegger verhandlungsfähig ist.