Erstellt am 24. Oktober 2014, 21:21

von APA/Red

Erneut Duell Ferrer gegen Murray. Im Halbfinale des Tennis-ATP-Turniers von Valencia kommt es am Samstag zu einer Neuauflage des Wien-Finales vom vergangenen Sonntag zwischen David Ferrer und Andy Murray.

Der topgesetzte Spanier setzte sich bei dem 500er-Turnier am Freitag im Viertelfinale gegen den Brasilianer Thomaz Bellucci klar 6:1,6:2 durch, der Schotte Murray besiegte den Südafrikaner Kevin Anderson 6:7(3),6:4,6:4.

Im Endspiel des Erste Bank Open hatte Murray, in der Woche davor in Shanghai Ferrer jeweils in drei Sätzen die Oberhand behalten. Im Head-to-Head steht es 7:7. Mit seinem Erfolg gegen Bellucci landete Ferrer als erst vierter der aktiven Spieler seinen 600. Karriere-Sieg.

Ferrer kämpft um Word-Tour-Finale

Vor ihm liegen nur der Schweizer Roger Federer mit 986, der Spanier Rafael Nadal mit 706 und Lleyton Hewitt mit 611 Siegen. Der Australier ist für Ferrer also in absoluter Reichweite.

"Ich bin stolz, dass ich diesen 600. Sieg daheim geschafft habe", wurde der in Valencia wohnende Iberer auf der ATP-Website zitiert. Mit den Fans im Rücken geht es für ihn weiter um ein Ticket für das World-Tour-Finale.

Mit einem Sieg über Murray würde er diesen im "Race"überholen und auf Rang acht vorstoßen. Beide würden bei einem Basel-Finalsieg den Tschechen Tomas Berdych hinter sich lassen, Murray auch den Japaner Kei Nishikori.

Der Kanadier Milos Raonic verspielt seine Chance hingegen zusehends. Eine Woche nach seinem Moskauer Achtelfinal-Out gegen den Litauer Ricardas Berankis unterlag er im Basel-Viertelfinale dem Belgier David Goffin 7:6(3),3:6,4:6.

Goffin spielt gegen Kroaten Coric

Für den Erstrunden-Bezwinger von Dominic Thiem war es seit seinem US-Open-Out der 15. Sieg en suite. Goffin: "Das war mein größter Karriere-Sieg. Ich bin auch nach dem verlorenen Satz fokussiert geblieben."

Im Halbfinale spielt Goffin unerwartet gegen Borna Coric, nachdem der kroatische Wildcard-Spieler den Spanier Rafael Nadal 6:2,7:6(4) besiegt hatte.

Coric liegt in der Weltrangliste als 124. noch drei Plätze hinter Jürgen Melzer. Nadal kommt nach seinem Comeback damit weiter nicht in Schwung. In Peking war er auch schon im Viertelfinale ausgeschieden, in Shanghai in Runde zwei. Für nächste Woche in Paris hatte er am Freitag abgesagt.