Erstellt am 10. März 2015, 11:08

von Mario Kern, Daniel Lohninger und Gila Wohlmann

Bombendrohung vereitelt KiJuBu. Abgesagt Kinder- und Jugendbuchfestival wurde wegen Terror-Drohung abgesagt. Polizei bewacht Kulturbezirk. Verfassungsschutz ermittelt.

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Wegen einer Terrordrohung am Montagnachmittag wurde das diesjährige Kinder- und Jugendbuch-Festival (KiJuBu) im Kulturbezirk vom Veranstalter abgesagt. In einer St. Pöltner Volksschule war per eine Bombendrohung eingegangen, die explizit die Standorte des Lesefestivals (Landesmuseum, Festspielhaus und Landesbibliothek) und den 10., 11. und 12. März nannte.

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Daraufhin wurde noch am selben Tag der Kulturbezirk durchsucht. Eine Bombe wurde dabei nicht gefunden. Auf Anraten der Abteilung für Verfassungsschutz wurde das gesamte Festival – für das 4.000 bis 5.000 Schüler erwartet wurden - abgesagt, die Schulen wurden noch am selben Tag durchgerufen.
 
Auch heute, Dienstag, bewachen jeweils zwei Polizeibeamte die Kulturinstitutionen. Bis voraussichtlich Freitag werden sie ihren Dienst versehen. Ob es sich um einen bösen Scherz handelt oder der Drohende wirklich die Absicht hatte, eine Bombe zu zünden, ist noch nicht bekannt. Die Kulturbetriebe bieten weiter ihr Programm an, die Ladentische des KiJuBu bleiben aber leer, ebenso entfallen die  Programmpunkte des mittlerweile 12. KiJuBu zur Gänze.

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