Erstellt am 22. März 2016, 12:09

von APA/Red

Terror: Für Mikl-Leitner kein Anlass für Panik. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) sieht nach den Brüsseler Terroranschlägen zwar Anlass zur Sorge, aber keinen Grund für Panik.

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Das sagte die Ressortchefin in einem kurzen Pressestatement Dienstagmittag. Über österreichische Opfer ist der Ministerin zum gegenwärtigen Zeitpunkt nichts bekannt.

Mikl-Leitner betonte, dass man die Sicherheitsmaßnahmen an den Flughäfen verstärkt habe. Zudem gebe es mehr polizeiliche Präsenz bei internationalen Organisationen, an den Bahnhöfen und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Den Krisenstab mit Vertretern aus Innen-, Außen-, Verteidigungs- und Infrastrukturministerium steht der Generaldirektor für die Öffentliche Sicherheit, Konrad Kogler, vor.

Erhöhte Terrorgefährdung

Mikl-Leitner betonte, dass seit den Anschlägen in Paris auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo und einen koscheren Supermarkt in Paris ohnehin von einer erhöhten Terrorgefährdung ausgegangen werde. Es handle sich derzeit für Österreich um eine "abstrakte Gefährdung".

Die Anschläge in Brüssel verurteilte die Ministerin aufs Schärfste und bekundete ihr Mitgefühl mit den Angehörigen der Opfer. Ziel der Attentäter sei es, die Gesellschaft zu spalten sowie die europäischen Werte und die freie Gesellschaft anzugreifen. Mikl-Leitner warnte, dass die Hintermänner bestens ausgebildet und vorbereitet seien und darauf fokussiert, in der freien Welt Schrecken und Angst zu verbreiten. Dem müsse man sich entgegenstellen.

Auch Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) verurteilte die "feigen Terrorakte", die aber Europa "nicht erschüttern" könnten. "Wir werden uns dieser Barbarei entschieden entgegenstellen", so Kurz in einer Aussendung.

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