Erstellt am 20. September 2014, 21:05

von Bernhard Garaus

Nullnummer gegen Grödig. Admira rettet in Unterzahl einen Punkt, zeigte aber eine schwache Partie.

(v.l.), Maximilian Karner (Groedig), Rene Schicker (Admira) am Samstag, 20. September 2014, während der Fußball tipico Bundesliga Begegnung, zwischen FC Admira Wacker Mödling - SV Scholz Grödig in Maria Enzersdorf.  |  NOEN, APA/HANS PUNZ
Einen Sieger hatte sich die Partie wahrlich nicht verdient. Denn sowohl die Admira als auch Grödig zeigten nur wenige gelungene Aktionen in den 90 Minuten.

Einen Schicker-Schuss hielt der Gäste-Goalie nach einer knappen halben Stunde, für die Salzburger vergab Cabrera per Kopf die beste Chance. Erst in der Schlussphase wurde es spannender, nachdem Patrick Wessely mit Gelbrot vom Platz flog und Grödig mehr Druck nach vorne machte.

Den ersten Matchball hatte aber Admiras Issiaka Ouedraogo, der nach Domoraud-Zuspiel und etwas Ballglück plötzlich völlig frei fünf Meter vor dem Tor stand, aber weit über das Tor schoss. Danach zeichnete sich Keeper Andreas Leitner mit zwei Paraden bei guten Schüssen von Brauer und Huspek aus.

Schicker: "Hat nicht so geklappt wie im Training"

Keeper Andreas Leitner sieht sich trotzdem nicht als Matchwinner: "Alle, die gespielt haben, haben toll gekämpft und haben ihren Teil dazu beigetragen, dass wir das Remis geholt haben."

Rene Schicker: "Beide Mannschaften sind sehr kompakt gestanden, bei uns hat die spielerische Komponente nicht so gut geklappt wie im Training." Trainer Oliver Lederer: "So einen Punkt muss man auch erst einmal mitnehmen."

Stimmen zum Spiel

Walter Knaller (Admira-Wacker-Mödling-Trainer): "Es war ein schmeichelhaftes Remis für uns. Läuferisch und kämpferisch waren wir sehr gut, spielerisch aber nicht. Wir haben Probleme im Spielaufbau, wenn Mannschaften entsprechend dagegenhalten. Grödig ist eine der spielstärksten Mannschaften der Liga, wobei mit Tomi und Nutz noch zwei kreative Spieler gefehlt haben. Wir haben voll dagegengehalten, dadurch haben wir die spielerische Unterlegenheit kompensiert. Positiv war das Ergebnis und die Geschlossenheit der Mannschaft."

Michael Baur (Grödig-Trainer): "Wir haben ganz gut ins Spiel reingefunden, vor der Pause dominiert. Wir wussten, dass die Admira Probleme im Spielaufbau hat, dass haben wir ausgenützt. Wir haben gut attackiert, in der zweiten Hälfte ist uns das nicht mehr so gut gelungen. In den letzten 15 Minuten haben wir es versäumt die numerische Überlegenheit besser auszunützen. Ich gratuliere Andreas Leitner zu seinen zwei Paraden. Wir hatten aber auch Glück bei der Chance von Ouedraogo."