Erstellt am 22. Oktober 2016, 13:31

Fegerl/Monteiro bei EM ohne Medaille. Die Siegesserie des Tischtennis-Doppels Stefan Fegerl/Joao Monteiro und damit deren Medaillenhoffnung bei den Budapester Europameisterschaften ist am Samstag im Viertelfinale zu Ende gegangen.

Serie riss nach sieben unbesiegten Spielen  |  APA (Archiv)

Der Niederösterreicher und der Portugiese unterlagen dem deutsch-dänischen Duo Patrick Franzsika/Jonathan Groth 3:4. Die Titelverteidiger waren in bisher sieben Matches unbesiegt gewesen.

Fünf davon hatten Fegerl/Monteiro im Vorjahr in Jekaterinburg bis zur Goldmedaille absolviert, zwei nun in der ungarischen Hauptstadt. Sonst hatten sie nie miteinander gespielt.

Gegen Franzsika/Groth war es ein Wechselbad der Gefühle. In Durchgang zwei ließ das Nummer-1-Paar eine 10:7-Führung ungenutzt und geriet in Sätzen 0:2 in Rückstand. Nach dem 1:2 stellten die Gegner den Zweisatzvorsprung wieder her, doch Fegerl/Monteiro gelang nach Abwehr zweier Matchbälle das 3:3.

Aufholjagd im Schlusssatz blieb erfolglos

Der Entscheidungssatz schien schließlich bei einer 7:0-Führung des Nummer-7-Gespanns schon entschieden, wenig später stand es aus Sicht von Fegerl/Monteiro aber nur noch 7:8. Zu mehr als einem weiteren Punkt reichte es aber nicht mehr, die Gegner hatten ihre Medaille sicher.

"Dass wir den zweiten Satz nach 10:7-Führung noch verloren haben, hat sich gerächt", sagte Fegerl. Dass die Aufholjagd im Schlusssatz letztlich erfolglos blieb, schrieb der 27-Jährige mehr sich selbst bzw. seinen Fehlern zu.

Fegerl hatte am Samstag vorerst noch sein Einzel-Achtelfinale gegen den Franzosen Emmanuel Lebesson vor sich (14.45 Uhr), für eine Stunde davor war das Match um den Viertelfinal-Einzug zwischen dem Tiroler Robert Gardos und dem als Nummer zwei gesetzten weißrussischen Ex-Europameister und Rio-Olympiavierten Wladimir Samsonow angesetzt.

Zumindest eine dieser beiden ÖTTV-Chancen auf eine Medaille müsste genutzt werden, damit eine seit 1998 währende Serie nicht endet.