Erstellt am 30. September 2014, 11:07

Tödlicher Alpinunfall am Großglockner. Zu einem tödlichen Alpinunfall ist es Dienstagvormittag am Großglockner in Osttirol gekommen. Laut ersten Informationen der Polizei stürzte eine Zweierseilschaft ab.

Die beiden Alpinisten stürzten aus bisher ungeklärter Ursache rund 400 Meter über steiles und felsiges Gelände in die Tiefe. Während der eine Bergsteiger (49) sofort tot war, erlag sein 56-jähriger Begleiter laut Polizei im Krankenhaus in Lienz seinen schweren Verletzungen.

Die beiden Alpinisten, die laut Polizei aus dem Bezirk Wolfsberg stammen, waren am Morgen in einer Zweierseilschaft über die Südseite des Großglockners (3.798 Meter) aufgestiegen. Als das Duo die "Grögerrinne", eine 45 Grad steile Firnflanke, erreicht hatte, kam es zu dem Unglück. Die beiden Kärntner stürzten rund 400 Meter in die Tiefe und kamen im Bereich des "Teischnitzkees" zu liegen.

Absturz wurde beobachtet

Ein Alpinpolizist hatte den Absturz beobachtet und die Rettungskette in Gang gesetzt. Der eine der beiden Bergsteiger dürfte sofort tot gewesen sein, seine Leiche wurde mit einem Polizeihubschrauber geborgen. Der andere wurde nach der Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber "Martin 4" ins Spital nach Lienz gebracht. Dort erlag er seinen schweren Verletzungen.

Wie es zu dem Unfall gekommen ist war vorerst unklar. Die Erhebungen der Alpinpolizei sind noch nicht abgeschlossen.