Erstellt am 07. Oktober 2014, 12:11

Trainerentlassungen bei St. Pölten und A. Lustenau. Die beiden Fußball-Erste-Liga-Clubs SKN St. Pölten und Austria Lustenau haben auf ihre schwachen Saisonstarts reagiert und sich am Dienstag offiziell von ihren Trainern getrennt.

Bei den Niederösterreichern endete nach nur 13 Runden die Ära von Herbert Gager, in Vorarlberg ging nach über drei Jahren die Zusammenarbeit mit dem Isländer Helgi Kolvidsson zu Ende.

Gager, der in der Vorsaison interimistisch die Wiener Austria trainiert hatte und im Sommer in St. Pölten auf seinen Nachfolger bei Violett, Gerald Baumgartner gefolgt war, einigte sich laut Vereinsangaben einvernehmlich mit dem bisherigen Arbeitgeber. "Sowohl der SKN-Coach, als auch die Clubführung sind zur Erkenntnis gekommen, dass es besser ist, ab sofort getrennte Wege zu gehen", hieß es auf der Homepage der "Wölfe", die am Freitag Mattersburg zuhause 0:2 unterlagen und derzeit auf Rang sieben nur drei Punkte vor den Abstiegsrängen liegen.

Nach Brunnauer-Rauswurf nächster Paukenschlag

Erst in der Vorwoche hatte sich der Cupfinalist der Vorsaison, der im Sommer auch Europa-League-Luft schnuppern durfte, von Sportmanager Christoph Brunnauer getrennt. Gagers Platz wird "bis auf weiteres" sein bisheriger Co-Trainer Michael Steiner einnehmen. "In den nächsten Tagen werden wir dann die endgültige Entscheidung bekanntgeben, wer der neue Chefcoach bei den Wölfen sein wird", erklärte General-Manager Andreas Blumauer.

Einen Zähler hinter St. Pölten auf Platz acht rangiert derzeit die Lustenauer Austria, die am Freitag beim LASK 1:3 verlor. Wie der Verein bestätigte, sei nach über drei Jahren das Ende der Ära Kolvidsson gekommen, der 43-jährige Isländer hatte den "Ländle"-Club im Sommer 2011 übernommen. Einen Nachfolger wollte der Club schon bald bekanntgeben.

Damit hat es in der laufenden Saison der Erste Liga bereits die Trainer drei und vier erwischt. Hartberg-Coach Ivan Istuk musste bereits einen Tag vor Ligastart gehen, zu Beginn der Vorwoche kam bei Horn für Willi Schuldes das Aus.