Erstellt am 15. Juni 2015, 19:28

Trainingsstart bei Mattersburg und Admira. Aufsteiger SV Mattersburg hat am Montag als erstes Team mit der Vorbereitung auf die neue Fußball-Bundesliga-Saison begonnen. Die Burgenländer absolvierten am Vormittag am Akademie-Gelände einen sportmedizinischen Test und am Nachmittag eine erste Einheit. Mit dabei war mit Florian Templ auch der erste Zugang. Am Transfermarkt tätig wurde mit Admira Wacker Mödling auch ein anderer "Frühstarter".

 |  NOEN, APA (Archiv)

Templ wechselte vom ehemaligen Erste-Liga-Rivalen LASK zu den von Ivica Vastic gecoachten Burgenländern. Der 26-jährige Stürmer unterzeichnete einen Vertrag bis Ende Juni 2017 mit Option auf eine Verlängerung. Der Oberösterreicher machte am Montag gleich das volle Programm mit. Prominentester Abwesender beim Trainingsauftakt war Goalie Markus Kuster, der am Dienstag mit dem ÖFB-U21-Nationalteam in Norwegen gastiert.

Die Admiraner starteten erst am späten Nachmittag in die Vorbereitung. Schon davor gab es wichtige Personal-News. So wurde mit Florian Neuhold ein neuer Innenverteidiger verpflichtet. Der 21-Jährige wurde vorerst für ein Jahr vom LASK ausgeliehen (samt Kaufoption) und soll die Lücke des abgewanderten Kapitäns Richard Windbichler schließen. Für Admiras General Manager Alexander Friedl war der Ex-Sturm-Graz-Kicker ein absoluter Wunschspieler. "Er ist ein junger talentierter Spieler, der sich bestens in unser Mannschaftsgefüge eingliedern wird", sagte der 33-Jährige.

Für die Offensive holte der Vorletzte der vergangenen Saison Dominik Starkl. Der 21-jährige Stürmer wurde für eine Saison von Rapid ausgeliehen, auch bei ihm haben die Admiraner eine Kaufoption. Starkl brachte es in der vergangenen Saison für den Rekordmeister auf 15 Einsätze und einen Treffer. "Mit Dominik Starkl haben wir einen sehr dynamischen und vielseitig einsetzbaren Offensivspieler verpflichtet, der bereits in jungen Jahren zahlreiche nationale wie internationale Einsätze vorzuweisen hat. Er erfüllt unser Anforderungsprofil exakt", erklärte Friedl.

Der Stürmer soll den Abgang von Benjamin Sulimani vergessen machen. Der Ende Mai ausgelaufene Vertrag des 26-Jährigen wurde ja nicht verlängert. Neben Sulimani und Windbichler stehen den Admiranern auch Stephan Auer (Rapid), Goalie Andreas Leitner sowie Bernhard Schachner und Dominik Burusic (beide Karriereende) nicht mehr zur Verfügung. Philipp Posch, Oliver Pranjic (beide Hartberg) sowie Ilter Ayyildiz (Horn) kehrten dafür von ihren Leihgastspielen zurück und sind wieder Bestandteil der Mannschaft.

Am Montag noch nicht dabei waren u.a. Stürmer Issiaka Ouedraogo, der noch auf Urlaub weilt, sowie U20-WM-Spieler Markus Blutsch und U21-Teamkicker Marvin Egho. Bei der ersten Einheit fehlte zudem Routinier Markus Katzer, dessen Verbleib noch offen ist. Friedl ist aber guter Dinge, dass es eine Einigung mit dem Ex-Rapidler geben wird.

Bei der ersten Einheit war erkennbar, dass Oliver Lederer einen Großteil des Coachings übernimmt. Der am Papier als Cheftrainer fungierende Ernst Baumeister war vor allem in der Beobachterrolle. "Ein Platz zwischen fünf und acht ist realistisch. Die jungen Spieler sind ein Jahr älter geworden, damit erfahrener, haben dazugelernt", blickte der 58-jährige Baumeister optimistisch in die Zukunft. Die obligatorischen Laktattests stehen bei der Admira erst am Dienstag auf dem Programm.

Als dritter Bundesligist startete auch der WAC bereits mit dem Training. Die beiden Zugänge Thomas Zündel und Philip Hellquist hatte Coach Dietmar Kühbauer schon dabei. Keine Rolle in Wolfsberg spielen dafür mehr Manuel Kerhe (LASK), Herve Oussale, Attila Simon, Rene Seebacher und Stefan Schwendinger. Weitere Abgänge könnten beim Europa-League-Qualifikations-Teilnehmer noch folgen.