Erstellt am 16. Dezember 2015, 13:24

von Michaela Fleck-Regenfelder

Und der Filmpreis geht an.... Am 20. Jänner wird Österreichs Filmpreis schon zum sechsten Mal vergeben. Wer auf der Nominiertenliste steht, das verkündete Österreichs Filmakademie schon heute - und das mit einer ganzen Reihe von Niederösterreichern.

Bei der Bekanntgabe der Nominierungen waren u. a. auch Jürgen Roth (Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich), Vizekanzler Reinhold Mitterlehner, der Präsident der Akademie des Österreichischen Filmes Stefan Ruzowitzky, ORF-Fernsehdirektorin Kathrin Zechner, Landeshauptmann Erwin Pröll, die Präsidentin der Akademie Ursula Strauss und Bundesminister Josef Ostermayer dabei (v. l. n. r.).  |  NOEN, NLK Filzwieser
17 Spielfilme, 16 Dokumentarfilme und 21 Kurzfilme - sie alle standen auf der "Long List" zum nächsten österreichischen Filmpreis. Den wird Österreichs junge Filmakademie 2016 schon zum sechsten Mal vergeben, und zwar am 20. Jänner, in Grafenegg.

Wer dort am Podium steht oder zumindest im Publikum sitzt, das steht seit heute vormittag fest. Seit die derzeitigen Präsidenten der Filmakademie, TV- und Film-Star Ursula Strauss und Regisseur und Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky, die Nominiertenliste für den nächsten österreichischen Filmpreis bekanntgegeben haben. Und auf der finden sich nicht nur zwei Niederösterreicher, wie im Präsidium. Sondern noch viel mehr.

Schon in der ersten der 16 Kategorien, der für den besten Film, bringen gleich alle drei Nominierten jede Menge Niederösterreich mit - "Einer von uns" mit dem realen Drama des erschossenen, jungen Einbrechers in einem Kremser Supermarkt als Vorlage, "Das ewige Leben" mit Wolfgang Murnberger am Regiesessel und Josef Hader in der Hauptrolle und "Ich seh, ich seh" mit dem Waldviertel als eher verstörender denn romantischer Kulisse.

Nominiert für die beste männliche Hauptrolle ist unter anderen Manuel Rubey, für die beste weibliche Nebenrolle unter anderen Inge Maux. Und für die beste Regie, das beste Drehbuch, die beste Kamera, die beste Maske und das beste Szenenbild ist Veronika Franz' & Severin Fialas Psychothriller "Ich seh, ich seh" auch noch nominiert.