Erstellt am 23. Februar 2015, 16:25

von APA/Red

In Wiener Schule offenbar Buttersäure ausgetreten. In einer Schule in Wien-Simmering haben am Montagnachmittag 14 Kinder und ein Erwachsener über gesundheitliche Beeinträchtigungen geklagt.

Nach ersten Erkenntnissen der Wiener Berufsrettung könnten sie Opfer eines Vorfalls mit Buttersäure geworden sein. Ein 13- und ein 14-jähriger Bub wurden laut Wiener Berufsrettung zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus gebracht.

"Zwölf Kinder und ein Erwachsener behandelt"

Der Rettungseinsatz im privaten Evangelischen Gymnasium in der Erdbergstraße begann kurz vor 14.30 Uhr. "Zwölf Kinder und ein Erwachsener wurden von Mitarbeitern der Berufsrettung Wien behandelt. Die Kinder klagten über Erbrechen, Übelkeit und Augenreizungen", berichtete Rettungssprecher Ronald Packert.

Auslöser des Vorfalls war offenbar ein in der Garderobe abgestelltes Behältnis, das die stinkende und reizende Substanz enthielt. "Es dürfte sich um Buttersäure oder einen ähnlichen Stoff gehandelt haben", sagte der Einsatzleiter der Berufsrettung. Seinen Angaben zufolge war der Behälter versehentlich umgestoßen worden. "Wer ihn mitgebracht hat und weshalb er dort stand, ist noch Gegenstand von Ermittlungen", ergänzte Packert. Polizeisprecher Paul Eidenberger bestätigte, dass die Feuerwehr die inkriminierte Substanz entfernt habe. Näheres sei dazu noch nicht bekannt.