Erstellt am 27. November 2014, 12:06

Unfalllenker musste elf Stunden im Wrack ausharren. Ein 56-jähriger Weststeirer musste in der Nacht auf Donnerstag nach einem Unfall mit seinem Pkw rund elf Stunden im Wrack ausharren, bevor er von seinem Sohn entdeckt wurde.

Der Mann wurde mit schweren Verletzungen an der Hand und einer starken Unterkühlung in das LKH Deutschlandsberg eingeliefert. Seine Ehefrau hatte ihn zuvor vergeblich gesucht.

Der Mann aus dem Bezirk Deutschlandsberg war laut Landespolizeidirektion Steiermark gegen 22.00 Uhr mit seinem Pkw von Marhof kommend in Richtung Trog auf dem Nachhauseweg. Aufgrund dichten Nebels kam er unweit von seinem Wohnort rechts von der Fahrbahn ab. Sein Wagen stürzte über eine steile Böschung, überschlug sich mehrmals und blieb schließlich an einem Baum hängen. Der 56-Jährige wurde im Pkw eingeklemmt und an der Hand schwer verletzt, weshalb er weder sein Mobiltelefon erreichen und auch sonst nicht auf seine Situation aufmerksam machen konnte.

Gegen Mitternacht, nachdem ihr Mann nicht wie gewohnt nach Hause gekommen war, machte sich die Ehefrau auf die Suche - aufgrund des Nebels aber vergeblich. Als der 56-Jährige auch am Morgen noch nicht auftauchte, begann der Sohn nahe des Wohnhauses mit der Suche und entdeckte nach kurzer Zeit den Verunglückten. Die Freiwilligen Feuerwehren Wald bei Stainz, St. Stefan ob Stainz und Stainz befreiten den 56-Jährigen, der ansprechbar war, aus dem Fahrzeugwrack. Er wurde nach der Erstversorgung ins Spital gebracht.