Erstellt am 19. März 2015, 11:13

von APA/Red

UNO wirft IS-Terroristen Völkermord vor. Die Bluttaten der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Irak haben nach Einschätzung von UN-Experten das Ausmaß von Völkermord erreicht.

Zudem würden die IS-Terroristen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begehen, heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht des UNO-Hochkommissariats für Menschenrechte in Genf.

Der Vorwurf des Völkermords gegen den IS bezieht sich auf die gezielte Tötung von Menschen, die zur religiösen Minderheit der Yeziden (Jesiden) gehören.

Die Experten fordern die Einschaltung des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag. In dem Bericht werden auch der irakischen Armee schwere Verbrechen vorgehalten.