Erstellt am 30. Juni 2014, 10:20

Vanek auf dem Transfermarkt der NHL. Österreichs Eishockey-Star Thomas Vanek ist einer der begehrtesten Spieler, wenn am Dienstag um 18.00 Uhr MESZ der Transfermarkt für "Free Agents" in der National Hockey League (NHL) öffnet.

Nach Auslaufen seines Vertrags kann der 30-jährige Steirer unter den Angeboten frei wählen. Als möglicher künftiger Club für den Torjäger wird Minnesota Wild gehandelt. Vanek hatte im Juli 2007 von den Buffalo Sabres einen Siebenjahres-Vertrag über 50 Millionen Dollar erhalten. Bei den Transfers zu den New York Islanders (27. Oktober 2013) und weiter an die Montreal Canadiens (5. März 2014) haben die neuen Clubs den Vertrag übernommen, der nun ausgelaufen ist. Im Februar hat Vanek ein Angebot der Islanders auf einen neuen Vertrag in etwa der Höhe des bisherigen abgelehnt, weil er den Markt testen will.

Interesse an Minnesota Wild?

Sein Ziel ist klar definiert. Vanek will sich für einen Club entscheiden, "wo ich eine realistische Chance auf den Stanley Cup habe. Das ist natürlich das Hauptziel", betonte er stets. Gerüchte brachten ihn häufig mit Minnesota Wild in Verbindung. In Minnesota hat der Flügelstürmer das College absolviert, seine Frau Ashley stammt von dort und im Sommer wohnt die Familie Vanek in Stillwater/Minnesota. Dass das Interesse offenbar auf Gegenseitigkeit beruht, berichtete die Zeitung "Minneapolis Star-Tribune". Demnach war am Sonntagabend (Ortszeit) ein Treffen von Wild-Cheftrainer Mike Yeo mit Vanek geplant.

Allerdings soll Minnesota Wild Vanek nur einen Vertrag mit kurzer Laufzeit anbieten und auch Jarome Iginla kontaktiert haben. Vanek und Iginla gelten mit Paul Stastny als heißeste Stürmer-Aktien auf dem Transfermarkt der Free Agents.

Seit Samstag wissen die Clubs auch, wieviel an Spielergehälter sie insgesamt zahlen dürfen bzw. müssen. Der "Salary Cap", die Gesamtgehaltssumme, wurde von der Liga für die am 8. Oktober beginnende Saison auf maximal 69 Mio. Dollar und damit 4,7 Mio. Dollar mehr als in der vergangenen Saison festgelegt. Das Minimum an Gehältern wurde von 44 auf 51 Mio. Dollar erhöht.