Erstellt am 25. April 2016, 15:15

von APA Red

"Verdächtiges Paket" sorgte für Fehlalarm im Museum. Im Kunsthistorischen Museum in Wien ist Montagvormittag ein verdächtiges Paket aufgetaucht.

 |  NOEN, Jorge Láscar

Da zunächst nicht mit Sicherheit feststand, dass der Inhalt harmlos ist, sperrten Polizei und Feuerwehr die Umgebung ab. Der Entschärfungsdienst hat mit dem Polizei-Roboter Telemax das Päckchen aber als harmlos enttarnt.

Das Päckchen war weder sprengfähig, noch handelte es sich um eine Bombenattrappe, sagte Polizeisprecher Patrick Maierhofer. Im Kuvert enthalten waren elektronische Teile. "Die Feuerwehr hat die Reste gesichert. Sie werden ins Labor gebracht und untersucht", sagte der Sprecher. Außerdem werde nach dem Absender des dicken Kuverts gesucht.

"Es hat zu keiner Zeit Gefahr bestanden", betonte Maierhofer. Die Intention hinter der Postsendung sei noch unklar.

Ein Mitarbeiter hatte gegen 10.40 Uhr im Museum das Paket, das laut Maierhofer kleiner als das DIN-Format A5 ist, im Haus entdeckt. Laut Absender kam es "aus dem Ausland", diese Angaben seien aber nicht verifizierbar.

Das Päckchen wurde vorsichtig in den Hinterhof gebracht. Ein Sprengstoffspürhund sorgte zunächst nicht für eine Entspannung der Situation: Das Tier zeigte nicht eindeutig an, dass das Paket harmlos sei. Die Feuerwehr sicherte den Hof darauf mit Sandsäcken.

Am Nachmittag rückte der Polizei-Roboter Telemax aus, mit dem schließlich die Harmlosigkeit des Päckchens festgestellt wurde.

Von Anfang an hatten sich übrigens keine Besucher im Kunsthistorischen Museum am Maria-Theresien-Platz in der Wiener Innenstadt befunden: Montage sind Schließtage im KHM. Das Bundesmuseum ist eine der meistbesuchten Wiener Sehenswürdigkeiten.

Im Haupthaus am Burgring befinden sich u.a. die berühmte Gemäldegalerie, die Ägyptisch-Orientalische Sammlung, die Antikensammlung und die Kunstkammer Wien.