Erstellt am 20. Februar 2016, 13:31

Verkehrsstaus in Westösterreich durch Urlauberschichtwechsel. Der Urlauberschichtwechsel stellte die Autofahrer in Westösterreich und dem benachbarten Ausland am Samstagvormittag laut ARBÖ auf eine Geduldsprobe. Seit dem frühen Vormittag gab es kilometerlange Staus und stundenlange Wartezeiten vor den Grenzen.

 |  NOEN, APA (Archiv)

Reisende Richtung Deutschland brauchten auf der Westautobahn (A1) in Salzburg vor dem Grenzübergang Walserberg rund 70 Minuten länger. Grund dafür waren die Grenzkontrollen durch die deutsche Polizei. Auf der Tauernautobahn (A10) in Richtung Salzburg entstand nach einem Auffahrunfall ein rund fünf Kilometer langer Stau. Verkehrsüberlastung war der Grund für massiven Zeitverlust auf der Pinzgauer Straße (B311). Zwischen Maishofen und Saalfelden ging es nach Angaben des ARBÖ ebenso wie zwischen Lofer und Weißbach in Richtung Norden zum Großteil nur im Schritttempo voran. Vor dem Schönbergtunnel kam der Verkehr in Richtung Bischofshofen zeitweise zum Erliegen.

In Tirol ging es für Autofahrer auf der Fernpassstraße (B179) zwischen dem Grenztunnel Vils/Füssen und Bichlbach in Richtung Süden auf rund 25 Kilometern nur sehr langsam weiter. Richtung Norden betrug der Zeitverlust bis zu eineinhalb Stunden. Durch den Lermoosertunnel wurden die Fahrzeuge ab 9.30 Uhr nur blockweise geschleust. Blockabfertigung und Stau wurde bereits ab 3.40 Uhr vom Brettfalltunnel auf der Zillertal Bundesstraße (B169) in beiden Richtungen gemeldet. Talauswärts ging es zwischen Aschau und dem Brettfalltunnel auf rund 30 Kilometern großteils nur sehr langsam weiter.

Auf der Inntalautobahn (A12) vor der Grenze Kufstein/Kiefersfelden gab es bis zu einer Stunde Wartezeit. Der Rückstau betrug bis zu 15 Kilometer. Auch auf den Landestraßen rund um Kufstein kam es dadurch zu erheblichen Verzögerungen. Auf der Arlbergschnellstraße (S16) in Vorarlberg wurde der Verkehr vor dem Dalaasertunnel, dem Langenertunnel und zeitweise vor dem Arlbergtunnel blockweise abgefertigt, auf der Tiroler Seite vor dem Flirschertunnel.

Im benachbarten Bayern waren vor allem die Verbindung München-Salzburg (A8) und die Verbindung Rosenheim-Kufstein (A93) von Stauungen betroffen.  Die Kolonne Richtung Tirol betrug nach Informationen des ARBÖ zwischen München und der Grenze bei Kiefersfelden  zeitweise über 20 Kilometer.