Erstellt am 13. Juli 2015, 10:15

von APA/Red

Zwei tödliche Badeunfälle im Bodensee. Ein 83-jährige Vorarlberger, der am Sonntagabend im Bereich der Pipeline (Lochau, Bez. Bregenz) tot aus dem Bodensee geborgen wurde, ist offenbar an einem Herzinfarkt gestorben.

 |  NOEN, APA (Symbolbild)

Laut Polizei dürfte der Senior einen Sekundentod erlitten haben, Fremdverschulden sei jedenfalls auszuschließen, hieß es. Am deutschen Bodenseeufer kam am Sonntag ein 74-Jähriger ebenfalls beim Schwimmen ums Leben.

83-Jähriger vom Sohn als vermisst gemeldet

Im Verlauf des Sonntags hatte der Sohn des 83-Jährigen seinen Vater als vermisst gemeldet. Unmittelbar nach Einlangen der Anzeige - der Sohn hatte seit Samstag keinen Kontakt mehr zu seinem Vater - wurden die Ermittlungen gestartet.

Als an der Pipeline die Kleidung und das Fahrrad des 83-Jährigen gefunden wurden, dehnten die Verantwortlichen die Suche auf den Bodensee aus. Gegen 19.30 Uhr wurde die Leiche des Mannes im Wasser entdeckt und von der Wasserrettung geborgen.

74-jähriger Mann beim Schwimmen ertrunken

Ebenfalls beim Schwimmen im Bodensee ertrunken ist am Sonntag ein 74-jähriger Mann bei Uhldingen-Mühlhofen (Baden-Württemberg). Der Mann sei zu Mittag mit seiner Enkelin am See gewesen, teilte die Polizei mit.

Als diese ihren Großvater plötzlich bäuchlings im Wasser treiben sah, rief sie um Hilfe. Zwei Männer schwammen zur Unglücksstelle, ein anderer Mann brachte den regungslosen Körper mit seinem Motorboot an Land. Dort stellte ein Notarzt den Tod des 74-Jährigen fest.