Erstellt am 11. April 2015, 13:24

von APA Red

Lawinengefahr in Westösterreich steigt an. Wegen der zunehmenden Erwärmung wird die Lawinengefahr in Westösterreich im Verlauf des Samstag ansteigen. In Tirol ist dann unterhalb von 2.500 Metern mit erheblicher Lawinengefahr (Stufe 3) zu rechnen.

Die Experten der Warnzentralen in Tirol und Vorarlberg raten Wintersportlern daher, Touren rasch zu beenden.

Während die Fachleute die Lawinengefahr am Vormittag verbreitet noch als "mäßig" (Stufe 2) einschätzen, wird die Schneedecke wegen der wärmeren Temperaturen am Nachmittag zunehmend störanfälliger. Aus sehr steilen Hängen mit West- und Ostausrichtung in Höhen zwischen 2.300 und 2.800 Metern könnten daher Schneebrettlawinen von selbst abgehen, hieß es seitens des Tiroler Warndienstes. Die Lawinengefahr steige damit rasch auf Stufe "3" an. Aber auch schattenseitig nehme die Wahrscheinlichkeit von Lawinen zu.

In Vorarlberg wird ebenfalls vor einer steigenden Gefahr durch Gleit- und Nassschneelawinen in allen Expositionen gewarnt. Die Schneedecke werde im Tagesverlauf durch die Sonneneinstrahlung und den vorhergesagten Regen weiter geschwächt. Ältere Einwehungen in Rinnen und Mulden sowie im schattenseitigen Steilgelände seien störanfällig, hier könnte bereits ein einzelner Wintersportler eine Lawine auslösen, so die Vorarlberger Landeswarnzentrale.