Erstellt am 22. Dezember 2015, 09:00

Weihnachten wird wieder mehr als religiöses Fest gesehen. Die Österreicher betrachten Weihnachten wieder mehr als religiöses Fest. Noch vor sieben Jahren waren nur 36 Prozent dieser Auffassung, heuer sind es 41 Prozent.

Dennoch überwiegt die Meinung, die kommenden Festtage seien eher ein Brauchtum, zu dem Geschenke, singen und der Christbaum gehören. Das ergab eine Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts IMAS, die am Dienstag veröffentlicht wurde. 

Knapp die Hälfte der Österreicher (46 Prozent) denkt bei Weihnachten nicht so sehr an die Religion. Für sie steht mehr der Familiengedanke im Vordergrund. So verbringen im Durchschnitt fünf Personen gemeinsam den Heiligen Abend. Vier Prozent sind allerdings am 24. Dezember allein, vor allem Menschen über 60 Jahre bzw. aus unteren sozialen Schichten. Der gleiche Anteil feiert Weihnachten gar nicht.

Auf den Festtagstisch der Österreicher kommt alle Jahre wieder besonders gern der Karpfen als Hauptspeise (15 Prozent). Aber auch eine kalte Platte (13 Prozent) oder Würstel (elf Prozent) liegen nach wie vor im Trend. Zwei Fünftel halten diese Tradition hoch, genauso groß ist jedoch die Gruppe derer, die für Abwechslung bei den Speisen ist.

Grundsätzlich feiern noch immer 40 Prozent der Österreicher das Heilige Fest genauso wie sie es auch schon früher getan haben. Für ein Drittel hat es allerdings an Glanz verloren. Zu viel Kommerz, Konsum und Geschenke trüben ihre Feierlaune.