Erstellt am 13. April 2014, 13:52

Weltrekordler Kipsang gewann London-Marathon. Weltrekordler Wilson Kipsang hat am Sonntag den herausragend besetzten London-Marathon für sich entschieden.

Der 32-jährige Kenianer lief in 2:04:29 Minuten Streckenrekord, verpasste aber seine Bestmarke aus dem Vorjahr in Berlin (2:03:23) um mehr als eine Minute. Der Olympia-Dritte von London gewann 26 Sekunden vor seinem Landsmann Stanley Biwott.

Dieses Duo hatte sich nach 33 Kilometern vom Rest des Feldes abgesetzt, Kipsang sicherte sich wie schon 2012 den Sieg. Der Äthiopier Tsegaye Kebede erreichte mit 2:01 Minuten Rückstand den dritten Rang.

Marathon-Debütant Mo Farah, der Olympiasieger von London über 5.000 und 10.000 m, hatte als Achter (2:08:21) keine Chance, er verlor schon früh den Kontakt zur Spitze. "Aber ich komme zurück, so höre ich nicht auf", erklärte der enttäuschte Brite. Olympiasieger Stephen Kiprotich aus Uganda landete nicht unter den Top Ten.

Bei den Frauen siegte Weltmeisterin Edna Kiplagat aus Kenia nach 2:20:21 Stunden vor der nicht mit ihr verwandten Florence Kiplagat (2:20:24) sowie 10.000-Meter-Olympiasiegerin und Marathon-Debütantin Tirunesh Dibaba aus Äthiopien (2:20:34).

Auch in Rotterdam triumphierten die Kenianer. Favorit Eliud Kipchoge (29) siegte in 2:05:00 Stunden vor Bernard Koech (2:06:07) und Bernard Kipyego (2:07:57). Der frühere 5.000-Meter-Weltmeister Kipchoge verpasste den anvisierten Streckenrekord von 2:04:27. Der Wind habe ihn am Ende gestört, erklärte der Gewinner.