Erstellt am 23. Februar 2015, 14:39

von APA/Red

Letzte Umbauphase der Mariahilfer Straße gestartet. Einmal noch fahren die Bagger auf: Am Montag ist der Startschuss für die letzte Umbauphase der Mariahilfer Straße gefallen.

Bis Ende Juli wird das noch ausständige, gut 700 Meter lange Stück der beliebten Wiener Shoppingmeile zur Begegnungszone auf einem Niveau umgestaltet. Die Buslinie 13A muss dafür lokal umgeleitet werden.

Konkret ist der Abschnitt Kirchengasse bis Getreidemarkt betroffen. Hier wird der Asphaltbelag weggerissen sowie die gesamte Straße auf eine Ebene gebracht und - nach Vorbild der schon fertigen Abschnitte - gepflastert bzw. mit Sitzgelegenheiten und Pflanzentrögen ausgestattet. Umgebaut wird in zwei Abschnitten. Bis Ende Mai sind die Teilstücke zwischen Kirchengasse und Stiftgasse sowie Karl-Schweighofer-Gasse und Getreidemarkt an der Reihe. Ab Anfang Juni folgt schließlich der dazwischen liegende Bereich.

"Ich erwarte, dass das reibungslos ablaufen wird"

Von den Maßnahmen ist auch der 13A betroffen. Er weicht den Bauarbeiten bis Ende Mai über die Stift- und Siebensterngasse aus. Das gilt auch für die Nachtbuslinie N71. Die Umleitungsroute für die zweite Bauphase ab Anfang Juni steht noch nicht fest.

Probleme mit dem Buspersonal, das in der Vergangenheit immer wieder die Muskeln spielen hat lassen, erwartet Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) diesmal nicht. Alles, was seitens der Wiener Linien an Bedingungen genannt worden sei, werde auch erfüllt, sagte sie bei einem Medientermin. So werde etwa dort, wo der 13A in die Mariahilfer Straße einbiegt, eine Ampel installiert: "Ich erwarte, dass das reibungslos ablaufen wird."

Bis spätestens Ende Juli wird die "Mahü" dann vollständig zur Fußgänger- bzw. Begegnungszone umgebaut sein. Der größere Abschnitt zwischen Kirchengasse und Kaiserstraße war bereits im Vorjahr umgestaltet worden. Die Gesamtkosten des monatelang debattierten Projekts belaufen sich auf rund 25 Millionen Euro.