Erstellt am 04. Mai 2015, 16:47

von APA/Red

Taucher nach Unfall in Lebensgefahr. Ein Taucher ist am Montag bei einem Arbeitseinsatz im Bereich der Baustelle Erdberger Brücke beim Knoten Prater in Wien verunglückt.

Der Mann befand sich am späten Nachmittag noch in Lebensgefahr, sagte ein Sprecher des Wiener Krankenanstaltenverbunds der APA. Er wurde in künstlichen Tiefschlaf versetzt.

Plötzlich Probleme unter Wasser bekommen

Der Mann habe bei einem Tauchgang gegen 13.00 Uhr unter Wasser plötzlich Probleme bekommen, aber noch seine Kollegen an Land alarmieren können, die ihn bargen und mit der Reanimation begannen, hieß es bei der Berufsrettung. Ein Rettungshubschrauber brachte den Verletzten ins Spital.

"Der etwa 30 Jahre alte Taucher hat Sucharbeiten unter Wasser durchgeführt", sagte Ronald Packert, Sprecher der Wiener Berufsrettung, der APA. Wie der Mann dann in Schwierigkeiten geriet, war zunächst unklar. "Es kann ein technisches Gebrechen vorgelegen haben, oder es könnte ein internes Geschehen mit ihm selbst gewesen sein, wie zum Beispiel Herzprobleme", meinte Packert. "Er hat seinen Kollegen oben ein Zeichen gegeben."

Hubschrauber landete mitten auf Südosttangente

Die anderen Arbeiter bargen den Mann und verständigten die Rettungskräfte. Der Hubschrauber "Christophorus 9" landete mitten auf der Südosttangente (A23), um den Patienten aufzunehmen.

Der Knoten Prater wird bis Anfang 2017 umfangreich saniert. Dabei wurde ein im Donaukanal schwimmenden High-Tech-Schiff eingesetzt, mit dessen Hilfe über das vergangene Wochenende jene Teile der Erdberger Brücke abgetragen wurden, die über die Ostautobahn (A4) führten.