Erstellt am 16. Juni 2015, 12:43

von APA/Red

Fenninger erzürnt Schröcksnadel. ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel hat sich bisher aus dem Clinch mit Skirennläuferin Anna Fenninger bewusst herausgehalten, sieht sich nach einer Mercedes-Anzeigen-Kampagne nun aber zum Handeln gezwungen.

Wieder Ärger rund um Skistar Anna Fenninger  |  NOEN, APA (Archiv/EXPA/Groder)

 "Sollte die Kampagne sofort eingestellt werden, ist noch eine Gesprächsmöglichkeit da, ansonsten wird es Konsequenzen geben", sagte er zur APA.

Am 11. Juni Einigung vermeldet

Die zweifache Gesamtweltcupsiegerin Fenninger und der ÖSV hatten im seit Wochen schwelenden Konflikt am 11. Juni eine Einigung vermeldet, eine Gesprächsrunde habe "wesentliche Ergebnisse" gebracht, "die den Weg für eine erfolgreiche sportliche Zukunft von Anna Fenninger bereiten", wurde in einer gemeinsamen Presseerklärung mitgeteilt.

In dem Gespräch, an dem Fenninger, ihr Manager Klaus Kärcher, ÖSV-Sportdirektor Hans Pum und ÖSV-Generalsekretär Klaus Leistner sowie Anwälte teilnahmen, seien laut Schröcksnadel "Kampagnen expressis verbis ausgeschlossen worden". Mobilitätspartner des ÖSV ist Audi, laut Konkurrenzklausel ist eine Kooperation dieser Art mit Mercedes für Fenninger nicht möglich.

Inserat im "profil" geschaltet

Über die Mercedes-Werbung mit Fenninger hatten am Dienstag zahlreiche österreichische Medien berichtet, im "profil" war das ganzseitige Inserat bereits geschaltet. Fenningers Manager Kärcher war für die APA vorerst für eine Stellungnahme nicht erreichbar.