Erstellt am 20. März 2017, 15:40

Sicherheit auf Bahnhöfen wird weiter erhöht. Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen dienen der Vorbeugung von Übergriffen auf ÖBB-Mitarbeiter und sollen das Sicherheitsgefühl der Kunden auf Bahnhöfen und im Zug steigern.

Gerhard Schiffauer (ÖBB, Leiter Konzernsicherheit und Security Management), Stadtpolizeikommandant Manfred Fries, Bürgermeister Klaus Schneeberger, Landesrat Karl Wilfing und Michael Elsner (ÖBB, Regionalmanager Ostregion).  |  Stadt Wiener Neustadt/Pürer

Die Anzahl der Übergriffe und Tätlichkeiten gegen ÖBB-Mitarbeiter ist gestiegen - insbesondere in der Region um Wiener Neustadt und Neunkirchen ist es im vergangenen Jahr zu Beschwerden gekommen. Um dieser Entwicklung gegenzusteuern, erweitern die ÖBB ihre schon laufenden Sicherheitsinitiativen um ein neues Maßnahmenpaket. 

In Wiener Neustadt haben sich Gerhard Schiffauer, Leiter ÖBB-Konzernsicherheit, und Michael Elsner, Regionalmanager ÖBB-Personenverkehr, mit Landesrat Karl Wilfing und Bürgermeister Klaus Schneeberger getroffen und das Thema besprochen.

"Beim Thema Sicherheit gibt es keinen Toleranzbereich"

Mit einer Erhöhung der Mitarbeiterpräsenz in den Zügen und auf den Bahnhöfen, mit baulichen Maßnahmen, mit technischen Lösungen wie etwa dem Einsatz der BodyCam und modernen Schulungsmethoden wolle man - so Schiffauer - das hohe Sicherheitsniveau für Fahrgäste noch weiter anheben und sich gleichzeitig ganz entschieden vor die ÖBB-Mitarbeiter stellen: "Beim Thema Sicherheit gibt es keinen Toleranzbereich."

Michael Elsner, Regionalmanager ÖBB-Personenverkehr, ergänzt: „Der Großteil unserer Fahrgäste fühlt sich sicher. Unser Ziel ist es aber natürlich, dass sich das subjektive Sicherheitsempfinden unserer Kunden und unserer Mitarbeiter noch weiter erhöht. Dafür sollen zusätzliches Zugpersonal und Sicherheitsmitarbeiter bei den ÖBB, sowie mehr Kameras und bessere Beleuchtung sorgen.“

„Immer wieder bin ich mit besorgten Pendlerinnen und Pendler konfrontiert", berichtet Stadtchef Schneeberger. Wiener Neustadt sei leider ein Hot-Spot der Suchtmittelkriminalität: "Daher habe ich darum ersucht, neben dem Stadtpark auch vor dem Bahnhof eine Schutzzone einzurichten. Wenn uns das gelingt, werden wir gemeinsam einen weiteren wichtigen Schritt für mehr Sicherheit in unserer Stadt, speziell am Bahnhof setzen können."