Erstellt am 22. Juli 2015, 18:33

von APA/Red

Zwei Tote bei Badeunfällen in Salzburg und Kärnten. Die Serie an Todesfällen beim Baden reißt nicht ab. Am Mittwochnachmittag gab es in Österreich erneut zwei Todesfälle.

 |  NOEN, APA/OTS (Wildbild)

Am frühen Nachmittag kam ein Mann im Strandbad Mattsee in Salzburg ums Leben, später wurde auch vom Ossiacher See in Kärnten ein Todesopfer - ein 14-jähriger Pole - gemeldet. Mit dem Leben davon kam ein Afghane, der nach einem Badeunfall in Innsbruck reanimiert werden konnte.

36-jährige Ungar ging plötzlich unter

Im Mattsee ging ein laut ersten Informationen 36-jährige Ungar beim Schwimmen im See plötzlich untergegangen. Wie der Einsatzleiter der Wasserrettung Salzburg, Karl Kreuzhuber sagte, habe ein Freund beobachtet, wie der Mann untergegangen ist. Der Ungar lebte offenbar im Ort und war "gut trainiert".

Da an heißen Sommertagen die Dienststellen der Wasserrettung an Salzburgs Seen immer besetzt sind, seien laut Kreuzhuber Rettungsschwimmer und Taucher binnen Minuten vor Ort gewesen. Nach einer kurzen Suchaktion mit Tauchern wurde der Vermisste gefunden und aus rund zweieinhalb Metern Wassertiefe geborgen. "Der Notarzt hat sofort die Reanimation eingeleitet. Leider konnte er das Leben des Mannes nicht mehr retten", sagte der Einsatzleiter.

Reanimationsversuche blieben erfolglos

Im Ossiacher See kam am Mittwochnachmittag für einen 14-jährigen Polen jede Hilfe zu spät. Laut Polizeiangaben war der Jugendliche ins Wasser gesprungen und bald darauf untergegangen. Einsatzkräfte der Wasserrettung konnten den 14-Jährigen nach wenigen Minuten bergen, eine Stunde lang wurde versucht, ihn zu reanimieren. Eine Obduktion soll Aufschluss über die genaue Todesursache geben. Der Verunglückte war gemeinsam mit einer Jugendgruppe aus Polen am Ossiacher See.

In Innsbruck wurde indessen am Mittwoch ein 23-jähriger Afghane nach einem Badeunfall an einem Baggersee erfolgreich reanimiert. Laut ersten Informationen der Polizei wurde der junge Mann nach etwa 15 Minuten aus dem Wasser geborgen. Er soll sich in rund zehn Metern Tiefe befunden haben. Er wurde in die Innsbrucker Klinik eingeliefert. Wie es zu dem Unfall gekommen war, war vorerst unklar und Gegenstand von Erhebungen.