Erstellt am 21. Januar 2016, 05:53

von Michael Pekovics

2016: Wo ist der Südmanager?. SPÖ-Plan für Südmanager scheiterte vor einem Jahr. Seither herrscht Ruhe zum Thema.

 |  NOEN, Walter Luger
Genau ein Jahr ist es her, dass die SPÖ völlig überraschend und ohne Einbindung des Koalitionspartners ÖVP den ehemaligen Direktor der Kurbad Tatzmannsdorf AG, Rudolf Luipersbeck, als sogenannten „Südburgenland-Manager“ präsentierte. Harte Kritik von allen Seiten war die Folge, natürlich auch vor dem Hintergrund der Landtagswahl im Mai.

„Süd-Manager“ ist noch „nicht vom Tisch“

Luipersbeck selbst trat nur einen Tag nach der Bekanntgabe seiner neuen Funktion wieder zurück. Er beklagte die „unfaire politische Diskussion, die die notwendige konstruktive Arbeit unmöglich machen würde“. Er selbst stehe nach diesen Diskussionen nicht mehr für die Funktion eines „Südburgenland-Managers“ zur Verfügung.

Seitens der SPÖ wurde damals erklärt, dass die Idee des „Süd-Managers“ nach der Wahl weiter verfolgt werden soll: „Wer dagegen ist, scheidet als Koalitionspartner aus“, wurde Niessl zitiert.

„Der Südburgenland-Manager ist noch nicht vom Tisch“, heißt es dazu auf Anfrage der BVZ aus dem Büro von Landeshauptmann Hans Niessl. Allerdings gebe es jetzt eine andere Prioritätensetzung, außerdem müsse man sich ja mit dem Regierungspartner FPÖ absprechen, wer die Funktion übernehmen könnte. Seitens der FPÖ war keine Stellungnahme zu erhalten, vor einem Jahr bezeichneten sie Luipersbeck als „versorgten Amigo“.

BVZ.at hatte berichtet: